KSC-Interview II: KSC-Coach ist „voller Vorfreude auf die neue Saison“

Karlsruhe (mia). Im zweiten Teil des Interviews spricht der Cheftrainer des Karlsruher SC Markus Kauczinski über die Neuzugänge des KSC. „Ich bin sehr zufrieden mit den Zugängen und bin voller Vorfreude auf die neue Saison“, schmunzelt Kauczinski nur einen Tag nach Saisonende.

„Was macht die Neuzugänge im Einzelnen aus?

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Sascha Traut ist ein „erfahrener Mann“. „Er hat ein gutes Jahr in Aalen gespielt. Er ist sehr ballsicher und hat ein gutes Tempo.“ Gerade seine „Flanken und sein guter Standardschuss“ seien wichtig für den KSC. „Wir wollen die Positionen doppelt gut besetzen.“ Da werde Traut „erheblich dazu beitragen“. „Ich kenne Sascha charakterlich gut, da ich ihn auch schon trainiert habe.“

Philipp Max ist ein junger talentierter Spieler, der ebenfalls sehr ballsicher ist und ein „gutes Spielverständnis hat“, lobt der KSC-Coach. Körperlich müsse Max zwar noch etwas reifen, aber „er ist schon sehr weit für sein Alter“. Im Vergleich zu Dennis Kempe sei Linksfuß Max ein anderer Spielertyp. Er ist gelernter Offensivmann, der noch weitere Möglichkeiten bietet. „Auch das macht ihn interessant.“

Sowohl Max (20 Jahre) als auch Traut (29 Jahre) können auch eine Position davor spielen, so der KSC-Coach über die Abwehrspieler.

Jonas Meffert (19 Jahre), Defensives Mittelfeld, ist ein „ganz junger Spieler, aber schon sehr reif in seiner Spielanlage“. Kauczinski lobt den Spieler als guten Strategen, einen „sehr intelligenten Kopf“. Gerade im Mittelfeld könne man ihn mit seiner Ballsicherheit gut brauchen. „Er geht noch nicht so in die Tiefe und muss noch torgefährlicher werden.“

Mit Linksaußen Enrico Valentini (25 Jahre) komme ein gestandener Spieler in den Wildpark. „Er ist ein sehr drippel- und schussstarker Spieler“, den der KSC bereits in dessen Zeit in Nürnberg im Auge hatte. „Wir glauben, dass er die linke Seite beleben wird und für Konkurrenz sorgt.“ Valentini sei ebenfalls flexibel und variabel einsetzbar. Auch wenn Valentini verletzt gewesen sei, „er ist schmerzfrei“. Er könne bald zum Einsatz kommen. KSC-Arzt Marcus Schweizer stehe in ständigem Kontakt.

Die Neuzugänge sollen den Konkurrenzkampf beleben, aber auch eine Alternative sein, wenn sich ein Spieler verletzt oder gesperrt ist. Das habe der KSC diese Saison nicht auf jeder Position gehabt. „Es ist wichtig, dass wir einen ausgeglichenen Kader haben.“