BG: „Das Projekt Basketball ist nicht tot“

Karlsruhe (mia). Die BG Karlsruhe benötigt nach dem Aus der Europahalle eine bespielbare Basketball-Halle. Einen Tag vor dem Angehen der Sponsoren, sei man „überrascht worden“ von der Meldung, dass die Europahalle nicht mehr als Spielort in Frage komme, so Geschäftsführer Matthias Dischler. Das schwäche natürlich die Sponsoreneinnahmen. „Nach einem desaströsen Jahr, werden wir kleinere Brötchen backen und keine große Halle füllen wollen.“

Zurück zu den Wurzeln, kommt für die BG die Eichelgartenhalle sowie die Friedrich-List-Schule in Frage. „Beide sind nach Pro B-Standard geeignet.“ Die Infrastruktur, die die BG benötige für Vip-Räume und Werbemaßnahmen, müsse „mit vernünftigem Aufwand“ betrieben werden können, erklärt Dischler. Die Tendenz gehe zur Eichelgarten-Halle (zwischen 800 und 1000 Zuschauer passen in die Halle). „Wir erwarten aber von der Stadt, dass sie uns im nächsten Jahr uns dann eine Pro A-taugliche Halle zur Verfügung stellt, denn wir verlieren jetzt unglaublich viel Geld.“

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Seine Wunschvorstellung wäre eine Halle für rund 2000 Zuschauer. Da gebe es schon lange Baupläne für eine Halle des PSK. „Die Pläne werden wir herauskramen.“ Das seien aber „ungelegte Eier“.

Dies alles müsse nun schnell gehen, denn kommende Woche müsse man mit der Sponsorensuche beginnen. Denn  am 30. Juni ist eine „nicht unerhebliche Lizenzfrist“, erklärt der BG-Geschäftsführer. Dann müssen 60 Prozent der Sponsorengelder nachgewiesen werden. Zum aktuellen Zeitpunkt aber gibt es „keinen einzigen Sponsorenvertrag“. „Aber wir werden es hinkriegen. Das Projekt Basketball ist nicht tot. Aber wir müssen starten und begeistern können.“