Rheinbruder Jan Bechtold ist Studenten-Weltmeister

Jan Bechtold mit top Platzierung im Einerkajak WM-Finale, krönt mit Nico Paufler (Essen) im Zweierkajak über 1.000 Meter und dem WM-Titel seine Saison. Foto: GES | Rheinbrüder Karlsruhe

Karlsruhe (MaT). Die FISU World University Championships im Kanu-Rennsport fanden an diesem Wochenende im polnischen Bydgoszcz statt.
Von den Rheinbrüder Karlsruhe war Lehramtsstudent Jan Bechtold für die Welttitelkämpfe nominiert worden.
Nachdem der 24-Jährige sich bereits Ende August bei den Deutschen Meisterschaften sehr gut präsentierte, setzte er mit dem Weltmeistertitel im Zweierkajak über 1.000 Meter der Saison die Krone auf.
Zusammen mit dem ehemaligen Rheinbrunder und World Games Sieger Nico Paufler, ließ der Knielinger der Konkurrenz über 1.000 Meter nicht den Hauch einer Chance. Die beiden 24-jährigen Studenten zeigten, bei widrigen Wetterbedingungen mit einem perfekten Rennen was in ihnen steckt und siegten mit eineinhalb Sekunden Vorsprung vor den starken Booten aus Tschechien und Frankreich. Bereits eine Stunde davor setzte das Duo über 500 Meter mit einem guten fünften Platz eine erste Duftmarke für die Konkurrenz. Der Erfolg über den Kilometer kam danach nicht überraschend, da es von beiden die absolute Lieblingsdistanz ist. Erstes Selbstvertrauen für den Finaltag holte sich Jan Bechtold bereits morgens mit dem Finale im Einerkajak über 500 Meter. Der Master of Education Lehramtsstudent in den Fächern Deutsch und Politik zeigte im Einerkajak eine starke Leistung und be- legte einen hervorragenden sechsten Platz. Überglücklich zog er nach dem Wettkampf Bilanz: „Ich bin super zufrieden. Über mein Final im Einer bin ich echt glücklich, weil ich seit der Qualifikation im Mai über diese Strecke kein Rennen mehr gefahren bin und das lief dafür echt gut. Der Weltmeistertitel war natürlich ein super Abschluss. Im Rennen hatten wir den Fokus auf die zweite Hälfte gelegt und hätte am Ende sogar noch ein bisschen was gekonnt. Das Teilnehmerfeld war richtig namhaft. Da waren auch ein paar Starter dabei die in Tokio und bei der WM in Halifax dieses Jahr am Start waren. Das war schon eine super Erfahrung.“