Ex-KSC II-Keeper Max Reule will in Chemnitz angreifen

Karlsruhe/Chemnitz (mia). Am 26. Juli startet auch die Dritte Liga wieder in den Ligaalltag. Neben den gewechselten Profis des Karlsruher SC, Kai Schwertfeger (Hansa Rostock) und dem ausgeliehenen Profi Jimmy Marton (Spvgg Unterhaching), will auch Ex-KSC II Keeper Max Reule beim Drittligisten Chemnitzer FC Spiele bestreiten.

Beim KSC war Reule Stammkeeper in der Oberligamannschaft, im Zweitligateam der dritte Mann. In Chemnitz will er das als zweiter Keeper mit seiner Leistung bald ändern.  „Oberliga war definitiv für mich zu wenig, das war der Hauptgrund, warum ich den KSC verlassen habe“, erklärt Reule.
„Der KSC ist mein Verein. Hier habe ich fast die ganze Jugend hindurch gespielt als Nummer eins. Dann war ich die Nummer eins in der U23, da fehlte nur noch der Einsatz bei den Profis.“

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Reule ist ehrgeizig, er möchte Profi-Luft schnuppern. Neben Trainer, Manager und Stadionneubau, hat ihn genau das gereizt – auf der Nummer zwei zu spielen mit der Aussicht auch die eins zu sein. „Ich denke die 3. Liga ist gut für mich. Hier kann ich das Feld von hinten aufrollen. Vielleicht erreiche ich dann mein Ziel, irgendwann zum KSC zurückzukehren und die Nummer eins zu sein .“

Auf der Nummer eins beim KSC steht derzeit Reules Vorbild, Dirk Orlishausen. Der Stammkeeper des KSC wie auch das Trainerteam haben Reule mit der guten Ausbildung viel geholfen. „Von Orlishausen habe ich viele Tipps bekommen.“

Mit Philipp Pentke hat er in Chemnitz einen erfahrenen Drittligatorwart vor der Nase. Aber: „Ich will spielen und hoffe, dass ich auf ein paar Einsätze komme, die ich positiv gestalten kann.“ Wenn er sich dann beweist, sagt sein neuer Coach, spiele er auch.