GEQUOS mit Fehlstart in Mainz

Karlsruhe (ps) Die KIT SC GEQUOS haben den Regionalliga-Saisonauftakt in Mainz am Samstagabend verpatzt. Die Karlsruher unterlagen beim ASC Theresianum mit 81:87 (44:52). Knackpunkt war schon das erste Viertel, das die Gastgeber mit 37:28 für sich entschieden und in dem sie früh ihren Rhythmus fanden. Den GEQUOS gelang es hingegen überhaupt nicht, die Vorgaben von Headcoach Jaivon Harris umzusetzen und Mainz nicht heiß laufen zu lassen. Im weiteren Verlauf fand die neu zusammengestellte Truppe des KIT SC zwar besser ins Spiel und zeigte gute Ansätze, konnte dem ASC aber nicht mehr den Schneid abkaufen.

Im ersten Viertel bestimmten die Mainzer von Beginn an das Tempo und damit das Spiel. Die GEQUOS ließen sich das schnelle Spiel der Gastgeber aufzwingen und hatten große Probleme mit dem Umschaltspiel. So lag Mainz angeführt von den Routiniers Anish Sharda und Ilja Ickert schon nach drei Minuten mit 11:4 in Front. Auch Noe Trenz bereitete den Karlsruhern immer wieder Kopfzerbrechen. In der Offensive hielten die GEQUOS ordentlich dagegen – vor allem durch Big Man Denis Vrsaljko. Dafür ließen sie den Hausherren in der Verteidigung zu viel Zeit und Platz, den diese für einfache Punkte und eine starke Dreierquote nutzten. Nach gerade einmal zehn Minuten lag Mainz bereits mit 37:28 in Front.

Booking.com

Im zweiten Viertel hatten die GEQUOS zunehmend Probleme mit der Zonenverteidigung der Gastgeber und fanden selten den Weg zum Korb. Aus der Distanz bewahrten Luka Drezga und zweimal Alexander Rüeck die GEQUOS vor einem noch größeren Halbzeitrückstand. Defensiv fanden die Karlsruher dafür deutlich besseren Zugriff, gestatteten Mainz nur noch 15 Zähler. Die Hausherren profitierten in dieser Phase immer wieder von der Erfahrung von Sharda und Ickert, die 14 der 15 Zähler erzielten.

Gequos finden weiter nicht ins Spiel

Ähnliches Bild dann auch im dritten Viertel. Die GEQUOS fanden offensiv nicht so recht in die Partie, Mainz war längst nicht mehr so schwungvoll wie noch zu Beginn des Spiels. Mitte des Abschnitts konnten die Gastgeber ihren Vorsprung kurzfristig auf 63:50 ausbauen – durch Vrsaljko, Drezga und Benedikt Seebode kamen die Karlsruher zum Ende des Viertels aber wieder auf 59:68 heran.

Ihre beste Phase hatten die Karlsruher im vierten Viertel. Durch ordentliche Defensivaktionen erzwangen sie einige Ballgewinne und kamen bis auf 72:78 heran – verpassten dabei mehrfach an der Freiwurflinie die Gelegenheit, wirklich in Schlagdistanz zu kommen. Erst ein Dreier von Sharda beendete die Karlsruher Drangphase. Eben dieser war es auch, der zu Beginn der Schlussminute mit zwei Freiwürfen zum 85:79 für die Entscheidung sorgte.

[adrotate group=“2″]

Die GEQUOS haben nun eine Woche Zeit, um die Schwächen in der Defensive abzustellen und das eigene Offensivspiel zu verfeinern. „Wir müssen solche Fehler wie im ersten Viertel in Mainz unbedingt abstellen. Da müssen wir von Anfang an viel präsenter sein und aggressiver verteidigen. Das ist auch eine Einstellungssache“, sagt Manager Zoran Seatovic mit Blick auf das erste Heimspiel am 3. Oktober gegen die Gladiators Trier II.

Punkte GEQUOS: Drezga 23, Vrsaljko 19, Prasovic 10, Bubalo 10, Rüeck 8, Seebode 3, Schmitz 2, Voß 2, Redzovic 2