Gut gekämpft: KSC siegt 3:2 in Frankfurt

Frankfurt/Karlsruhe (mia).  Bei seinem ersten Auswärtsspiel hat der Karlsruher SC beim Zweitligakollegen FSV Frankfurt vor 6738 Zuschauern antreten müssen. Mit unveränderter Startelf war der KSC in die muntere Partie gestartet. Das schnelle und offensive Spiel gewann der KSC nach drei Treffern von Ilian Micanski mit 3:2 (3:2). Der KSC musste allerdings in den letzten 15 Minuten alles aufwenden, um die Führung über die Runde zu retten.

Beide Teams prüften gleich in den ersten Minuten die Keeper, die die Angriffe aber sicher abwehrten. Der KSC griff früh an und setzte die Gäste unter Druck.  Die erste gute Möglichkeit hatte der offensiv agierende KSC. Dominic Peitz (4.) köpfte nach Karlsruher Ecke direkt aufs Tor. Auf der Linie stehend, konnte Kruska gerade noch seinen Fuß dazwischen schieben und verhinderte die frühe Führung des KSC.

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Der KSC arbeitete sich immer wieder in Richtung Frankfurter Tor und stand dagegen hinten gut. Einen Fehler der Frankfurter nutzte Manuel Torres und brachte den Ball in Richtung FSV-Tor. Sein Pass fand in Ilian Micanski einen dankbaren Abnehmer. Der völlig frei stehende Micanski (11.) legte unhaltbar für Patric Klandt zur 1:0-Führung für den KSC ein.

Der KSC dominierte weiter. Nur wenige Minuten später ließ die Frankfurter Abwehr Rainhold Yabo ungehindert zum Abschluss kommen, sodass Klandt erneut eingreifen musste, um das 2:0 zu verhindern.

Ausgleich und zweiter Treffer Micanskis

Ausgerechnet ein Ex-KSCler war es, der in der 16. den Ausgleich erzielte. Mit einem schneller Angriff über die Seite überraschte Huber den KSC. Seine Flanke nutzte Edmond Kapllani zum Ausgleichstreffer. Die Teams schenkten sich nun nichts – ein munteres Spiel ging weiter und der KSC erarbeitet sich die nächste Chance. Peitz brachte den Ball zu Micanski (18.), der den KSC wieder in Führung schoss. Der KSC ging weiter offensiv voran, aber auch Frankfurt versuchte, den erneuten Ausgleich zu erzielen, wartete aber dafür mehr auf Konter.

Ein ums andere Mal kombinierte sich der KSC aussichtsreich vors Tor der Gastgeber, die aber die Chancen zu klären wussten. Die beste Möglichkeit des KSC machte sich der KSC durch zu langes Zögern dann selbst zunichte. Micanski  flankte auf Torres, der eine Sekunde zu lange zögert und nur den Pfosten trifft.

KSC erhöht und kassiert Elfer

Der KSC hatte das Heft in der Hand und rannte weiter an. Nach einem KSC-Einwurf, konnte Torres den Ball ungehindert zu Micanski schieben und der Bulgare (41) schob zur 3:1-Führung für den KSC ein.

Nur zwei Minuten nach dem Treffer, entschied Felix Zwayer auf Elfmeter gegen den KSC. Sascha Traut foulte Bittroff. Den folgenden Elfer verwandelte Kapllani zum 2:3-Anschlusstreffer. Mit der verdienten Führung des KSC ging es in die Kabine, aus der die Karlsruher unverändert wieder herauskamen.

Die Karlsruher hatten das Spiel weitestgehend im Griff. Durch frühes Stören verhinderten sie den Aufbau des Frankfurter Spiels, nach vorne arbeiteten sie sich konzentriert, scheiterten aber noch an der Frankfurter Abwehr.

 Frankfurter Drangphase

Eine Ecke brachte die nächste gute Chance. Manuel Gulde versuchte sich per Kopf, Grifo konnte auf der Linie klären. Nur kurz darauf zog Gaetan Krebs aus der Weite ab, verfehlte aber das Tor. Er wurde kurz darauf für Selcuk Alibaz ausgewechselt. Dieser hatte gleich seine Möglichkeit nach der siebten Ecke für den KSC. Sein Schuss aber ging ans Außennetz.

Frankfurt drückte nun und arbeitete energisch am Ausgleich. Die KSC-Abwehr aber wusste Torchancen zu verhindern. Erst in der 70. wurde es für den KSC richtig gefährlich. Yabo vertändelte den Ball an Epstein, der aufs Karlsruher Tor zu lief. KSC-Keeper Dirk Orlishausen kam ihm entgegen und zwang ihn zu einem Heber, der knapp noch den Pfosten berührte, aber ins Aus flog.

Nachdem Hiroki Yamada nach guter Leistung ausgewechselt wurde, übernahm Enrico Valentini die Position. So schickte Valentini seinen Kollegen Torres ein ums andere Mal. Die FSV-Abwehr aber war nun wach.Frankfurt mühte sich weiter ab, der KSC hielt alles dagegen. Dennoch war es erneut der KSC, der zehn Minuten vor Abpfiff fast schon den Ball über der Linie hatte. Manuel Gulde hatte geköpft und wieder stand ein Abwehrspieler auf der Linie und klärte.

Torres (88.) hätte den Sack zumachen können, nach gutem Pass von Yabo, wartete er erneut zu lang und scheiterte dann am Keeper. In der Nachspielzeit scheiterten Yabo und Torres zwar noch einmal, aber man hielt die drängenden Gastgeber vom eigenen Tor fern und ging so als verdienter Sieger vom Platz.

KSC: Orlishausen – Traut, Gulde, Mauersberger, Kempe – Peitz – Torres, Yabo, Krebs (61. Alibaz), Yamada (68. Valentini) – Micanski (79. van der Biezen)