Dem Favoriten das Leben schwer gemacht

ASV Grünwettersbach Coach Achim Krä­mer
ASV Grünwettersbach Coach Achim Krä­mer

Karlsruhe (ps). Gegen den hohen Favoriten aus Hessen kam der ASV vor 350 zufriedenen Zuschauern zu einem Achtungserfolg, konnte man doch nach längerer Durststrecke zumindest wieder ein Match gewinnen. Dabei schickte Trainer Achim Krämer sein Team in einer ungewohnten Aufstellung in die Partie und konnte damit den Favoriten zumindest etwas ärgern, so die Pressemeldung des ASV zur 1:3-Niederlage des ASV Grünwettersbach gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell in der Tischtennis Bundesliga.

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Zunächst jedoch nahm alles seinen scheinbar gewohnten Lauf. TTC-Nationalspieler Ruwen Filus war mit seinem modernen Abwehrspiel eine zu große Hausnummer für Sam Walker, der zwar einige tolle Bälle spielte, doch im Endeffekt ohne Siegchance blieb.

Im Anschluss kam Jan Zibrat gegen einen in der Top-Spieler der Liga, Wang Xi, sehr gut zu recht. Mit 11:7 und 11:5 gingen die beiden ersten Durchgänge an den konzentriert agierenden Slowenen. Als Wang Xi die beiden folgenden Sätze jeweils mit 11:9 für sich entscheiden konnte, schien das Spiel doch noch seinen erwarteten Lauf zu nehmen, doch Jan fand unter dem Jubel der Fans wieder in die Erfolgsspur und konnte durch ein deutliches 11:4 im Entscheidungssatz für den ASV ausgleichen.

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Die neu geweckten Hoffnungen ruhten nun auf Joao Geraldo, der sich allerdings in dem zuletzt überzeugenden, jungen Dänen Jonathan Groth, einem starken Konkurrenten gegenübersah. Am Ende musste Joao trotz guter Leistung die Überlegenheit von Janathan Groth anerkennen und die Gäste mit 2:1 in Front ziehen lassen.

Da auch im Anschluss der für Sam Walker eingewechselte Alvaro Robles gegen den nun deutlich sicherer agierenden Wang Xi glatt in drei Sätzen unterlag, war die Niederlage des ASV besiegelt.

 

Revanche für das Pokal-Aus?

 

So. 08.11., 15 Uhr: TTC Schwalbe Bergneustadt – ASV Grünwettersbach

Zum zweiten Mal binnen zweier Wochen müssen die ASV-Cracks die Reise ins Bergische Land, zum TTC Schwalbe Bergneustadt antreten. Im Viertelfinale des Deutschen Pokals gab es dabei vor kurzem in Gummersbach zwar eine deutliche 3:0-Niederlage, doch die jungen ASV-Akteure sahen dabei zumindest streckenweise ganz gut aus, versäumten es jedoch, in den entscheidenden Spielphasen die Ernte einzufahren.

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Dies will das junge ASV-Quartett in der TTBL nun besser machen. Dennoch sind die Hausherren um die Nationalspieler Steffen Mengel und Richardo Walther auch bei der Pokalrevanche klarer Favorit. Beim ASV konnte mit Jan Zibrat auch der 4. Akteur gegen Fulda seinen ersten Saisonsieg feiern. Gelingt es der gesamten Mannschaft einmal, zeitgleich ihr bestes Tischtennis zu spielen und auch in brenzligen Situationen abgeklärt zu agieren, ist eine Sensation durchaus im Bereich des Möglichen.