Deutscher Sieg beim Europacup der Torball-Damen

Das deutsche Team feiert seinen Titel: (v.l.) Renate Hundsberger, Margret Rieker, Cheftrainer Marco Doth und Astrid Weidner (PSV Karlsruhe) Quelle: PSV
Das deutsche Team feiert seinen Titel: (v.l.) Renate Hundsberger, Margret Rieker, Cheftrainer Marco Doth und Astrid Weidner (PSV Karlsruhe)
Quelle: PSV

Karlsruhe (ps). Die Spielgemeinschaft München/Karlsruhe/Hoffeld gewinnt die Damenkonkurrenz des 25. Torball Europacup in Polen
Am vergangenen Wochenende fand der Torball-Europacup im polnischen Suprasl statt. Neun Herrenteams und vier Damenmannschaften – alle Meister in ihren Heimatländern – traten dort an. Qualifiziert bei den Deutschen waren München bei den Herren und die Spielgemeinschaft München/Karlsruhe/Hoffeld bei den Damen, so die Pressemeldung des PSV.

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Die Teams mussten sich vor Ort in Polen mit einem speziellen Boden auseinandersetzen, der schnelle und harte Bälle nur sehr bedingt zuließ, technische Fehler aber nicht verzieh. Bei den Herren konnte sich am Ende das belgische Team aus Waasland mit 4:1 verdient gegen das deutsche Team aus München durchsetzen, das mit einer tollen Silbermedaille nach Hause fuhr.
Besser noch die deutschen Damen der SG München/Karlsruhe/Hoffeld: Sie trafen im Endspiel ebenfalls auf Waasland und konnten in einem hochklassigen Finale am Ende mit 5:4 gegen die Belgierinnen gewinnen.
Die deutschen Damen, die mit Astrid Weidner vom PSV Karlsruhe, Renate Hundsberger und Margret Rieker antraten, haben ihr Spiel von der ersten Begegnung an durchgezogen und wurden am Ende mit einer sehr stabilen Abwehr Dank Astrid Weidner und sehr genauen Bällen im Angriff über Renate Hundsberger belohnt. Besonders bemerkenswert: Die 71-jährige Margret Rieker wurde von Anfang an perfekt in die Mannschaft integriert. Über die alle Spiele hat sie maßgeblich zu diesem tollen Sieg beigetragen.
Info: Torball ist eine Behindertenmannschaftssportart, die von Blinden und Sehbehinderten gespielt wird. Die drei Spieler jeder Mannschaft postieren sich im Mannschaftsraum vor dem Tor. Da Blinde und Sehbehinderte zusammen spielen, tragen alle – wegen der Chancengleichheit – eine lichtundurchlässige Brille. Die Mannschaften befinden sich abwechselnd im Angriff und in der Abwehr. Gespielt wird mit einem Ball, in dessen Innerem sich Glöckchen befinden, damit die Bewegungen des Balles hörbar sind. Sieger ist die Mannschaft, die am Ende der Spielzeit die meisten Tore erzielt hat.

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