Drohen KSC-Spieler Figueras zwei Jahre Haft?

Karlsruhe/Pamplona (mia). „Wir müssen abwarten“, erklärte KSC-Spieler Jordi Figueras. Damit meinte er aber nicht seine Gelbsperre beim Freitagabendspiel des Karlsruher SC beim 1. FC Nürnberg, sondern auf weitere Nachrichten aus Pamplona.

Mittlerweile hat im Fall der möglichen Spiel-Manipulation in Spanien die Staatsanwaltschaft in Pamplona eine Anklageschrift veröffentlicht, in der sie auch das geforderte Strafmaß für die betroffenen Spieler, Manager und Verantwortlichen fordert.

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In ihrer Anklageschrift fordert die Staatsanwaltschaft 11 Jahre und 11 Monate Gefängnis für  Juan Pascual, José Manuel Purroy und Sancho Bandrés, sowie für die Ex-Fußballer von Betis, Antonio Amaya, Jordi Figueras und Xavi Torres 2 Jahre Gefängnis und 1 , 9 Millionen Euro Geldstrafe.

Wann das Verfahren vor Gericht geht, ist nicht bekannt, der KSC-Profi wartet weiter auf eine Nachricht seiner Anwälte. Die Staatsanwaltschaft hatte im Februar einen Bericht veröffentlicht, in dem der verantwortliche Richter über „Indizien“ sprach, die auf eine Spiel-Manipulation und unter anderem von Figueras angenommene hohe Geldsummen hinweisen sollen.

Diese sollen, unter anderem nach Auswertung von Handydaten, darlegen, dass der KSC-Spieler wie zwei weitere spanische Spieler vor rund fünf Jahren gegen hohe Geldsummen zwei Spiele verschoben haben sollen.
Nachdem Figueras Unterlagen über seinen Anwalt hat schicken lassen, die seine Unschuld beweisen sollen, laute es aber weiter warten, so der KSC-Profi.

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