KSC: „Mo“ Calhanoglu will sich beweisen

Karlsruhe (mia). Als der 19-jährige KSC II-Spieler Muhammed Calhanoglu das erste Mal nach seiner langen Verletzungspause wieder beim Oberligaspiel des Karlsruher SC gegen Pfullendorf eingewechselt wurde, war es „ein ganz besonderes Gefühl“. Nach einem Kreuzbandriss hatte er in der KSC U19 acht Monate aussetzen müssen, im zweiten Training dann bei den Amateuren zog sich der gebürtige Mannheimer eine Außenbandzerrung zu und musste erneut pausieren.

„Die Verletzungspause war hart, das war die schwerste Zeit“, so Calhanoglu. Ein umso größeres Highlight für ihn war es, „das erste mal wieder trainieren zu dürfen“, das „Tollste“ war der erste kurze Einsatz bei den KSC-Amateuren im September. So hat „Mo“, wie er von allen genannt wird auch noch einiges aufzuholen. „Besonders an der Schnelligkeit arbeite ich.“ Seine Stärken liegen in der „Cleverness und der Spielübersicht“, auch im Zweikampf ist er gut.

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Dass er überhaupt zum Fußball kam, lag an der Fußballbegeisterung seines Vaters. Dieser brachte seine beiden Söhne, Hakan (Bayer Leverkusen) und Muhammed auf den Fußballplatz und entfachte ihre Begeisterung für das runde Leder. „Es machte Spaß“ und er blieb dabei. Calhanoglus Ziel ist es, wie der Bruder auch, Fußball-Profi zu werden, dafür arbeitet er hart. Begonnen hatte sein Fußballzeit „ganz hinten in der Verteidigung, Libero, dann kam ich immer weiter nach vorne“. Heute spielt er im Mittelfeld.

Beim KSC sei es gut und vor allem seien hier auch die Aufstiegschancen in die erste Mannschaft groß, wenn man „gute Leistungen zeigt“. Die Trainer der Zweitligamannschaft beobachten oft die zweite Mannschaft.

Zunächst aber will er auch beim KSC II angreifen, sich beweisen. Dass es so gut bei der U23 läuft liege am Team und an den Trainern. „Alle harmonieren und haben ein klares Ziel vor Augen“, so Calhanoglu.