KSC zu „pomadig“: „Leidenschaft hat heute gewonnen“

Meppen (mia). Während sich Marius Kleinsorge, Torschütze bei der 0:2-Niederlage des Karlsruher SC beim SV Meppen freute und erklärte, dass man deshalb so aggressiv und geschlossen gegen den KSC aufgetreten sei, weil man sich „vor niemandem verstecken müsse“, war KSC-Coach Alois Schwartz bedient:

„Wir waren zu pomadig“, urteilte der KSC-Cheftrainer bei telekomsport. „Mehr Leidenschaft hat heute gewonnen“, ärgerte er sich weiter.

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Das was den KSC seiner Meinung nach in den letzten Drittligapartien ausgezeichnet hatte – Leidenschaft, Freude und Spaß, hatte der KSC gegen Meppen nicht auf den Platz gebracht. Aber genau da hätte man weiter machen müssen.

„Wir waren die erste viertel Stunde nicht im Spiel.“ Danach war es zwar gut, so sein Urteil, aber dann müsse man auch mal das Glück haben, dass ein Ball „reinflutsche“. Das sei nicht passiert. „Aber wir haben es auch nicht verdient, dass einer reinflutscht.“

 

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Meppen wollte mehr gewinnen

Der SV habe mehr ins Spiel und vor allem in die Zweikämpfe reingeworfen. „Die wollten es unbedingt gewinnen.“ Zwar hatte der KSC die besseren Möglichkeiten, aber in jedem Zweikampf habe man gemerkt, dass Meppen mehr gewinnen wollte. „Da waren sie besser als wir.“

Kein Leistungsabfall des KSC habe in der 51. zum Gegentor geführt, sondern das Tor habe dem Gegner in die Karten gespielt. „Ein Glückstor“, so Schwartz. „Das haben sie gut gemacht.“

Der KSC hatte seine Chancen, inklusive des Elfmeters, aber den machte man nicht. „Wir waren zu harmlos vor dem Tor.“ Man müsse das Ding auch mal machen, denn nur zu Null spielen reiche eben nicht.

Beim ersten Gegentor hatte der KSC den Anschluss verpasst, beim zweiten Treffer Meppens hatte der KSC-Coach kein „Zweikampfverhalten auf der linken Seite“ gesehen. „Wir müssen mehr am Tor sein als der Gegenspieler“, analysierte er bei telekomsport. Das müsse man als erstes am Mittwoch gegen Nöttingen beim bfv-Pokal besser machen.