GEQUOS brauchen 40 ausgeglichene Minuten

Karlsruhe (ps). Eine Woche nach der Auswärtspartie in Frankfurt geht es für die KIT SC GEQUOS erneut gegen einen hessischen Konkurrenten. Die Karlsruher empfangen in der heimischen Halle 1 des Sportinstituts am KIT die physisch starken Depant Gießen 46ers Rackelos. Auf dem Papier sind die Gießener das Nachwuchsteam der BBL-Mannschaft – ein Blick auf den Kader zeigt aber, dass weit mehr als junges Talent im Team steckt. GEQUOS-Headcoach Jaivon Harris beschreibt sie als „physisch extrem stark“ und erwartet von seinem Team 40 voll konzentrierte Basketball-Minuten.

Die GEQUOS waren mit zwei deutlichen Niederlagen ins Jahr 2018 gestartet. Insbesondere die Defensivarbeit hinterließ einige Fragezeichen. In Frankfurt war die Besserung deutlich zu erkennen. „Das war eine gute Leistung“, sagt entsprechend auch Harris. Am Ende kostete eine Schwächephase in der Verteidigung direkt nach der Halbzeitpause die Siegchance. „Wir haben schon die ganze Saison Probleme, in der Schlussphase unsere Würfe zu versenken. Das ist Kopfsache. Trotzdem brauchen wir 40 Minuten gleichmäßig gute Defensive, um uns in die richtige Position zu bringen“, sagt Harris.

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An die Stärke der Depant Gießen 46ers Rackelos muss in Karlsruhe keiner erinnern – im Hinspiel kassierten die GEQUOS ihre erste deutliche Niederlage der Saison. Anders als viele Nachwuchsmannschaften in der ProB setzen die Gießener nicht nur auf deutsches Talent. Die Routiniers Johannes Lischka und Marian Schick bringen gemeinsam mit zwei US-Boys jede Menge zusätzliche Qualität in den Kader. Den Abgang von Topscorer Jeril Taylor in die eigene erste Mannschaft vor wenigen Wochen scheinen die Verantwortlichen sofort überwunden zu haben. Der nachverpflichtete US-Boy Dennis Mavin hatte mit 27 Punkten bei seiner Premiere entscheidenden Anteil am Sieg gegen Spitzenreiter Elchingen. „Wir brauchen das ganze Paket“, sagt Harris. „Gute Defensive als Team und in Eins-gegen-Eins-Situationen, Ballsicherheit und Reboundverhalten. Dann haben wir eine Chance.“ Los geht’s am KIT am Samstag um 19.30 Uhr.