Karlsruhe wird das Leichtathletik-Mekka

Karlsruhe (mia). Die neue Messe in Karlsruhe wird vom 24. Januar bis zum 22. Februar zum „Leichtathletik-Mekka“. Bei der Pressekonferenz zum 31. Indoor Meeting Karlsruhe erklärten Sportdirektor Alain Blondel, Frank Kowalski, Eventdirektor Deutscher Leichtathletikverband und Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruher Event GmbH die Herausforderungen der Event-Wochen in der Messehalle 2 dar.

„Das 31. Indoor Meeting Karlsruhe am 31. Januar 2015, wird das erste Meeting der Neuzeit – eine ganz große Nummer für Karlsruhe“, freute sich  Wacker.  Den Start der Leichtathletik-Wochen bilden die Leichtathletik-Meisterschaften Bawü der Senioren am 24. Januar, den Abschluss am 21. und 22. Februar die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften.

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Außergewöhnliches leisten

Die Frauen gehen beim Indoor Meeting in den Disziplinen, 60 Meter, 60 Meter Hürden, 1500 Meter, 3000 Meter sowie Weitsprung an den Start. Die Männer haben 60 Meter Hürden, 1500 und 3000 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen und das traditionelle Stabhochspringen als Disziplin, erklärt Blondel.

„Es bedeutet für uns schon einige Herausforderungen.“ Zum einen die Infrastruktur zum anderen die drei technischen Disziplinen Jugendliche, Männer und Frauen hintereinander zu koordinieren. „Alles ist eine große Herausforderung.“ Dass in Göteborg auf eben dieser Bahn 39 Bestleistungen in drei Tagen gelaufen und gesprungen wurden, stimmt Blondel zuversichtlich, dass auch in Karlsruhe die Anlage „Außergewöhnliches“ geleistet werde.

Internationale Wettkämpfe

Mit dem Umzug aus der Europahalle in die Neue Messe Halle 2 hatte das Indoor Meeting mit neuen und großen Herausforderungen zu kämpfen. Eine davon: Eine Bahn für die Läufer musste her. Für 350.000 Euro hat man nun die Laufanlage der Europameisterschaft in Göteborg mit Rundbahn und acht Sprintbahnen erworben und ließ sich ein Infield speziell für die Rundbahn bauen. Große Unterstützung gab es von der Stadt, 1 Million Euro gab es für die Leichtathletikwochen.

In Estland wird das Infield von Kanstet gefertigt und ist damit eine der modernsten Leichtathletikanlagen in Europa. Man habe bereits auch schon eine Anfrage eines anderen Veranstalters, der die Anlage mieten möchte. „Wir können uns damit nun auch für internationale Wettbewerb bewerben.“

Verena Sailer, die am Karlsruher Meeting auf jeden Fall teilnehmen will, freut sich besonders über die Bahn. Denn in Göteborg lief sie ihre persönliche Bestzeit. Gute Voraussetzungen also für das 31. Karlsruher Meeting. „Dass hier in Karlsruhe keine Kosten und Mühen gescheut werden, zeigt den Stellenwert der Leichtathletik“, so Sailer. Sailer hatte 2014 das Meeting erstmals gewinnen können. Ob dies auch 2015 klappe, lasse sich nicht vorhersagen. Erst sechs Wochen sei sie in der Vorbereitung. Aber: „Ich liebe die Hallensaison. In Karlsruhe ist es eine ganz besondere Atmosphäre.“

Dass das Karlsruher Meeting eine „besondere Atmosphäre2 bietet wissen auch die Leichtathletik-Fans. So sind bereits kurz nach dem Verkaufsstart für die Tickets, 500 Eintrittskarten verkauft. Insgesamt haben 4300 Zuschauer Platz in der Messehalle 2. „Wir hoffen auf eine ausverkaufte Halle. Es ist wichtig, das Publikum mitzunehmen und in Stimmung zu bekommen“, so Blondel. „Das Spezielle Karlsruhe“ soll rübergebracht werden.