KSC vs. Aue: „Wir wissen was zu tun ist und streben den Sieg an“

Karlsruhe (mia). Normalerweise verrät der Chefcoach des Karlsruher SC, Markus Kauczinski, bei der Pressekonferenz nicht, wie die Startelf seines KSC im kommenden Spiel aussieht. Dieses Mal machte der KSC-Coach beinahe eine Ausnahme, als ein Schüler der Ernst-Reuter-Schule, die Frage stellte: „Wie ist denn die Aufstellung am Sonntag?“. Wenn der Schüler es keinem verrate, werde es ihm sagen, öffentlich wollte sich der KSC-Coach aber nicht äußern.  Er werde nach dem Abschlusstraining entscheiden und sich vor der Partie ohnehin nicht „in die Karten schauen lassen“. „Frische und Aggressivität“ entscheiden.

Beherzt ans Werk gehen

Der Sonntagsgast des Karlsruher SC am Sonntag, Erzgebirge Aue, wird für den KSC kein leichter Gegner sein, so KSC-Coach Kauczinski. Der FC ist seit 13 Spielen saisonübergreifend auswärts sieglos, die Karlsruher wollen einen Heimdreier. „Wir wissen, dass mit Aue eine schwere Aufgabe auf uns wartet“, so der Coach der Badener. Aue habe torgefährliche Leute darauf stelle man sich ein und „gehe beherzt“ ans Werk.

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Fehlen werden dem KSC-Coach neben den Langzeitverletzten, Gaetan Krebs, Philipp Klingmann und Martin Stoll auch Boubacar Barry (Schlag aufs Knie). Mit trainiert habe Barry nicht mit den Profis, eventuell soll er mit der U19 antreten, so Kauczinski. Beim KSC-Spiel gegen Aue werde er nicht eingesetzt. Die Langzeitverletzten werden in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining einsteigen nach und nach. Für Barry könnten Selcuk Alibaz oder Koen van der Biezen spielen.

Zuhause befreiter aufspielen

„Was die Ergebnisse in den englischen Wochen betrifft, das war in Ordnung, aber nicht richtig gut“, erklärte KSC-Kapitän Dirk Orlishausen. Die Pause aber habe dem KSC gut getan. „Wir haben neue Kräfte sammeln und uns auf das Wesentliche konzentrieren können“. Das Wesentliche sei: „Wie wir zuhause auch so auftreten können, wie wir es auswärts machen. Wir müssen befreiter aufspielen zuhause.“

Seit Dienstag bereite man sich intensiv auf Aue vor. „Ich denke, dass Aue ein anderes Gesicht hat als zu Zeiten von Falko Götz. Ich glaube nicht, dass sie im Hurra-Stil nach vorne spielen werden,- auch wenn das für uns ganz gut wäre.“ Der Gast werde aus „einer sicheren Defensive“ versuchen, seine spielerische Komponente zur „Entfaltung kommen zu lassen“.

KSC strebt den Sieg an

„Für uns ist es sicherlich irrelevant wie sie kommen. Wir wissen was zu tun ist und sind perfekt eingestellt.“ Der KSC wolle das auf den Platz bringen und den Fans zeigen, dass „wir auch zuhause so spielen können, wie wir es auswärts machen“, so Orlishausen.

Dass das allerdings auch zwei Paar Schuhe seien, sei klar. Denn: „Auswärts liegt es uns, dass die Heimmannschaft das Spiel machen will und offensiver agiert als die die zu uns kommen.“ Aue werde mit Respekt kommen, aber auch der KSC werde sie mit Respekt begrüßen. „Aber nichts desto trotz denke ich, dass wir leichter Favorit sind und ganz klar den Sieg anstreben“, so die Ansage des KSC-Keepers.