KSC: Mund abputzen und neue Serie aufbauen

Karlsruhe (mia). Als Sören Storks in der 86. Spielminute der Partie des Karlsruher SC gegen den 1. FC Magdeburg auf den Elfmeterpunkt zeigte, war für KSC-Profi Anton Fink klar, „den werde ich nicht schießen“.

Nicht aber, dass Magdeburgs Schlussmann Jan – Elfmeterkiller – Glinker bereits einen Strafstoß von Fink, damals noch im Dress vom FC Chemnitz gehalten hatte, war der Grund, sondern vielmehr der vom KSC-Stürmer gegen den SV Meppen verschossene Elfer.

Schade für die Fans

„Für mich war das klar,  dass ich wenn ich den ersten verschossen habe, den nächsten nicht schieße. Wenn Schleuse getroffen hätte, hätte Schleuse auch den nächsten weiter geschossen. So werde ich mir nächstes Mal schon wieder den Ball nehmen“, erklärt KSC-Profi Fink.

„Ich habe die falsche Entscheidung getroffen“, erklärte KSC-Toptorschütze Fabian Schleusener. „Wenn der Torwart in die andere Ecke gesprungen wäre, hieß es jetzt ich habe souverän verwandelt. Aber dem war leider nicht so“, entschuldigte sich Schleusener. „Es ist schade für die Mannschaft und die mitgereisten Fans.“

 

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Reißt den KSC nicht völlig aus den Wolken

Schade sei auch, so Schleusener, dass man sich nicht belohnt hatte in Magdeburg. „Ich glaube, dass es wirklich ein sehr gutes Auswärtsspiel war. Es war vielleicht sogar ein Pari-Spiel, ich glaube mit paar Vorteilen für uns.“ Es sei auch Glück beim Ausrutscher von Türpitz mit dabei gewesen. Die Niederlage nach 21 Spielen ohne Niederlage sei zwar nicht schön, aber „nichts was uns völlig aus den Wolken reißt“.

„Wir haben für unsere Verhältnisse auswärts nicht immer  gut gespielt, aber die Punkte mitgenommen. In Magdeburg haben wir relativ gut gespielt und keine Punkte mitgenommen, das ist natürlich schade“, ergänzt Fink.

Aber davon könne sich der KSC nichts kaufen. „Wir müssen den Mund abputzen, die Serie ist gerissen, aber wir haben eine tolle Serie gespielt und wollen jetzt eine neue anfangen“, gibt sich Fink kämpferisch.

Auch wenn der zweite Tabellenplatz der Dritten Liga nun weiter davon gerückt sei, kann der KSC noch immer Platz drei, den Relegationsplatz erreichen.  „Ich denke schon, dass wir es noch relativ in der eigenen Hand haben, zumindest den dritten Platz zu schaffen“, sagt Fink.

Noch fünf Spiele gilt es zu spielen, 15 weitere Punkte werden vergeben. Der KSC müsse weiter auf sich schauen, fordert Schleusener.