KSC im Pokalfinale – Prestigesieg gegen Waldhof

KSC Training Marvin Wanitzek

Karlsruhe (mia). Die Mutter aller Derbys ist das Pokalspiel des Karlsruher SC und Waldhof Mannheim für die KSC- und Waldhof-Fans. Den 4:0(1:0)-Prestigesieg holte sich der KSC durch zwei Traumtore und zieht damit ins Pokalfinale ein.

Die Partie wurde zehn Minuten später angepfiffen, da KSC- und Waldhof-Anhänger nicht rechtzeitig im Stadion sein konnten.

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„Wir wollen gewinnen“, hatte der in Mannheim geborene KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer vor der Partie vor 14264 Zuschauern erklärt.

Die KSC-Anhänger hatten eine Choreo vorbereitet und peitschten ihr Team an. Die Karlsruher waren gut gestartet, aber auch Waldhof kam vors Tor. Die Karlsruher hatte mehr vom Spiel, durften sich aber nicht sicher sein.

 

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Tor-Hammer von Wanitzek

Chancen gab es aber die erste Viertel Stunde keine. Erst in der 22. Minute war es Marvin Wanitzek, der einen zunächst geklärten Ball nach Vorarbeit von Tim Fahrenholz zur Führung des KSC in die Maschen knallte. Der Treffer war für Waldhof aus dem Nichts gekommen.

Im Anschluss versuchten die Gäste zwar einiges, die Partie gestaltete sich jedoch recht ausgeglichen. Der Torschuss sollte aber nach 45 Minuten die einzige Chance im Spiel geblieben sein. In der Nachspielzeit kamen beide Teams vor den gegnerischen Kasten, gefährlich wurden aber beide nicht. Die KSC-Fans feierten, dass man im Prestigeduell führte, ein schönes Spiel sahen sie die ersten Minuten jedoch nicht.

Pyro auf Seiten der Gästefans

Benjamin Sachs, Co-Trainer der Gäste bemängelte in der Pause, dass der letzte Pass die letzte Entschlossenheit bei Mannheim Fehlte. Entschlossener waren die Mannheimer Fans, als sie nach dem Seitenwechsel ihrerseits Pyrotechnik abbrannten.

Traumtor durch Schleusener

Nach Wiederanpfiff agierte Waldhof zwar mit mehr Zug zum Tor des KSC, gefährlich wurden sie die ersten 15 Minuten aber weiter nicht. Die erste Chance für Mannheim folgte nach einem Freistoß. Ex-KSCler Michael Schultz köpfte aufs Tor und zwang Uphoff zum Eingreifen.

Dann jedoch zeigte sich die Effektivität des KSC. Nach dem schnell eingeleiteten Gegenangriff kam der Ball über Thiede zu Marvin Pourie (66.), der zum 2:0 traf.

Kirchers Debüt

Auch das 3:0 ließ nicht lange auf sich warten. Muslija brachte die Kugel in den Strafraum wo der Toptorschütze des KSC Fabian Schleusener per Fallrückzieher (70.) zum 3:0 traf.

Auch wenn Mannheim sich nicht aufgab, zu Chancen kamen sie weiter nicht. Der KSC-Sieg war nicht in Gefahr. So durfte auch KSC-U19-Akteur Tim Kircher zu seinem Debüt.

Das vierte Tor aber markierte auch erneut Pourie. In der Nachspielzeit sorgte er mit seinem Treffer nach Vorarbeit von Schleusener für das 4:0.

Im Pokalfinale trifft der KSC auf den CfR Pforzheim. Somit steht Pforzheim die Teilnahme im DFB-Pokal zu.

Indes hat die DFL die Relegationsspiele terminiert. Sollte der KSC Platz drei in der Liga erreichen, empfängt man am Freitag, 18. Mai um 18.15 Uhr den Zweitliga-Drittletzten und muss im Rückspiel dann am Dienstag, 22. Mai um 18.15 Uhr antreten.

KSC: Uphoff, Föhrenbach, Pisot, Stoll, Thiede, Wanitzek, Bülow, Fahrenholz (63. Muslija), Camoglu (79. Kircher), Stroh-Engel (63. Schleusener), Pourie.