Vorteil Vechta – LIONS unterliegen im dritten Halbfinale knapp im RASTA Dome

Karlsruhe (ps). Es war das bisher knappste Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten im Halbfinale der ProA-PlayOffs. Am Abend des 27. April stand das dritte Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und RASTA Vechta an. Während die Niedersachsen das erste Spiel kontrolliert und für sich entschieden hatten, konnte das Team aus der Fächerstadt in der folgenden Partie zuhause glänzen. Nun, zurück in Vechta, waren es abermals die Hausherren, die sich – wenn auch nur knapp – durchsetzten und sich damit einen Matchball im vierten Spiel am 29. April sicherten, so die Meldung des PSK.

RASTA markierte zwar die ersten Punkte, doch die LIONS hielten zu Beginn gut mit und lagen nach vier Spielminuten mit 7:13 vorn. Bis zur ersten Viertelpause kehrten die Vechtaer jedoch das Ergebnis um und gingen mit einer 25:20-Führung in den folgenden Spielabschnitt. Nun folgte die schwächste Phase der LIONS. Unter dem gegnerischen Korb ging nicht viel und die Defense konnte dem Sturmlauf der Hausherren nicht allzu viel entgegensetzen. RASTA führte zeitweise mit 15 Punkten und lag auch zur Halbzeit verdient mit 50:39 vorn.

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Aber nach dem Seitenwechsel drehte das Löwenrudel auf. Insbesondere Kapitän Richard Williams, der in der ersten Spielhälfte glücklos geblieben war, zeigte nun seine Leaderqualitäten. Punkt für Punkt knabberten die LIONS von ihrem Rückstand ab und hatten das Spiel eine Minute vor der letzten Pause beim Stand von 65:64 fast egalisiert.

Doch bis zu Beginn des Schlussabschnitts erhöhten die Gastgeber auf 70:64. Im vierten Viertel kam Karlsruhe noch mehrmals auf bis zu vier Punkte heran, allerdings ohne den Spielverlauf zu kippen. So war die RASTA-Führung von 88:83 bei noch 74 verbleibenden Sekunden auf der Uhr aus LIONS-Sicht ernüchternd. Mehrere Freiwürfe auf beiden Seiten erhöhten das jeweilige Punktekonto zwar nochmals, aber bei 95:90 war Schluss.

So müssen die LIONS das vierte Spiel am 29. April um 17:30 Uhr unbedingt gewinnen, um ein fünftes und entscheidendes Duell am 1. Mai zu erzwingen. Karlsruhes Topscorer in Spiel drei war Richard Williams mit 24 Punkten, gefolgt von Maurice Pluskota (20), Orlando Parker (12) und Jarelle Reischel (10).