Gequos besiegen Heidelberg

Karlsruhe (ps). Der dritte Sieg in Folge, die KIT SC Gequos haben auch das dritte Spiel binnen sieben Tagen für sich entschieden. Bei der SG Heidelberg/Kirchheim gewann die Scepanovic-Truppe mit 91:84 und ist weiterhin Zweiter in der Basketball Regionalliga-Südwest. Jetzt gilt es erstmal sich richtig zu regenerieren, um auch das letzte Duell in diesem Jahr gegen den 1. FC Kaiserslautern in voller Kraft zu absolvieren.

Kein Wunder, dass ein wenig Benzin im Tank gefehlt hat. Die Gequos mussten in einer Woche gleich dreimal den Motor auf Renntemperatur fahren. Zunächst war da der denkwürdige Triumph im Spitzenspiel gegen Schwenningen. Darauf folgten der Erfolg unter der Woche gegen den FCK und nun also ein Sieg in Heidelberg. Aleksandar Scepanovic konnte zufrieden sein, mit der Leistung seiner Jungs vor der Partie in Heidelberg.

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Der Start in die Begegnung verlief ruhig. Elnis Prasovic traf für drei, Heidelbergs Fuchs verkürzte mithilfe eines Korblegers auf 2:3. Als Zimmermann dann das 7:3 für Heidelberg markierte, nahm Scepanovic die erste Auszeit. Karlsruhe wirkte müde, ideenlos und allen voran überheblich. Es war ihnen anzumerken, dass sie vom Kopf her noch nicht auf der Höhe des Geschehens waren. Auch deshalb ging Heidelberg mit einem 25:20 in das zweite Viertel.

Jetzt war die Fächerstadt aber wieder da. Kucan mit einem Dreier, Bubalo für zwei und die Gequos gingen mit 31:30 in Front. Das Spiel entwickelte sich nun so, wie es von den dutzend angereisten Karlsruher Anhängern gefordert wurde. Die Gequos kontrollierten den Verlauf, sparten ihr begrenztes Benzin. Mit zwei Freiwürfen von Bubalo, dem an diesem Abend sichtlich die Frische fehlte, beendete der KIT SC das zweite Viertel mit 46:37.

Die Gequos machten im dritten Durchgang dort weiter, wo sie im zweiten aufgehört hatten. Nach zweieinhalb Minuten stand es bereits 58:39. Drei Minuten vor dem Ende erhöhte Bubalo auf 70:46. Sechs Minuten vor Schluss war die Sache eigentlich immer noch ungefährlich. Da war es umso erstaunlicher, dass Heidelberg tatsächlich im letzten Viertel nochmal herangekommen ist. Karlsruhe führte mit 80:65. Die Freude über den nächsten Erfolg lag schon in der Luft. Spätestens durch den Dreier von Zimmermann zum 77:81 und der nur noch vier-Punkte-Führung für die Gequos wurde das Lager der Karlsruher ungeduldig.

Mit Ach und Krach zogen die Fächerstädter aber noch einmal den Hals aus der Schlinge und brachten das Ding über die Zeit. Rein die Statistik liest sich eindrucksvoll, auch wenn keiner der KIT SC-Akteure auf über zwanzig Punkte kommt. Trotzdem punkteten gleich fünf im zweistelligen Bereich. Abgesehen vom letzten Viertel geht der Erfolg aber auf alle Fälle in Ordnung. Durchatmen, Mund abwischen und weiter geht’s. Am Ende zählen doch nur die harten Fakten.