KSC beim Harder13 Cup Zweiter – Frankfurt siegt im Neunmeterschießen

Mannheim (mia). Einen guten Start hatte der Karlsruher SC beim Harder13 Cup in Mannheim erwischt. Einen Tag nach dem Trainingsauftakt besiegte der KSC den 1. FC Kaiserslautern mit 5:0. Mit Rene Vollath, Selcuk Alibaz, Dimitrij Nazarov, Boubacar Barry, Ylli  Sallahi, Enrico Valentini, Silvano Varnhagen, Philipp Max, Jungbin Park, Tim Grupp, Eray Gür und Marvin Mehlem war der KSC angereist. „Wenn man schon mitmacht, will man auch gewinnen“, hatte KSC-Manager Jens Todt erklärt.  Dies gelang den Karlsruhern nicht, sie schlugen sich aber sehr gut und konnten erhobenen Hauptes nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt als Zweitplatzierter aus dem Turnier gehen.

Neuzugang des KSC Ylli Sallahi  sorgte für den ersten Treffer gegen den FCK, Enrico Valentini schoss Tor Nummer zwei und drei, Eray Gür erhöhte auf 4:0 für den KSC ehe Valentini kurz vor Schluss das 5:0 erzielte. Lautern hatte zwar Möglichkeiten, nutzte sie aber nicht.

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Im zweiten Spiel des Abends ging Waldhof Mannheim gegen den SV Sandhausen schnell mit 2:0 in Führung. Das 3:0 für die Mannheimer ließ nicht lange auf sich warten. Der SVS fand nicht ins Spiel, Waldhof dominierte und siegte verdient mit 3:0.

Niederlage gegen Frankfurt

Im zweiten Karlsruher Spiel stand der KSC der Eintracht Frankfurt gegenüber. Boubacar Barry schoss den KSC in der ersten Minute mit 1:0 in Führung. Schon herausgespielt von Tim Grupp, konnte Barry zum 1:0 einlegen. Eine Minute später schoss Kadlec den Ausgleich, KSC-Keeper Rene Vollath hatte keine Chance mehr, das Gegentor zu verhindern. Der KSC erarbeitete sich einige Chancen, das 2:1 zu erzielen, Gür und auch Sallahi scheiterten.

Ärgerlich für den KSC, der bis dahin mehr am Zug war: kurz vor dem Abpfiff von Durchgang eins, konnte Kadlec völlig frei stehend zum 2:1 für Frankfurt einschieben. Nach Wiederanfpiff hatte Max seine Chance, der Frankfurter Keeper aber parierte auf der Linie. In der letzten Spielminute scheiterte auch Nazarov, so blieb es bei der 1:2-Niederlage des KSC.

SVS siegt – Waldhof unterliegt

Im nächsten Spiel zwischen dem SVS und dem FCK ging Sandhausen sofort nach Anpfiff in Führung. Biele erhöhte kurz darauf auf 2:0 für den SVS. Demirbay erzielte in der 3. Minute den Anschluss für Lautern.Kurz vor der Pause erhöhte der SVS auf 3:1. Der FCK fand besser ins Spiel und konnte den Anschlusstreffer erzielen, vergab aber kurz vor Abpfiff die beste Chance zum Ausgleich.

Im letzten Spiel vor der kurzen Pause traten Eintracht Frankfurt und der SV Waldhof Mannheim gegeneinander an. Glück hatten die Frankfurter, dass Waldhof in der zweiten Minute nur den Pfosten traf. Dagegen zappelte der Ball für die Eintracht im Tor. Nach zweieinhalb Minuten schoss Frankfurt das 1:0. Auch nach der Pause war es die Eintracht, die das Spiel in der Hand hatte und erhöhte auf 2:0. Waldhof tat sich weiter schwer, Frankfurt machte den Sack mit dem 3:0 zu.

KSC besiegt SVS mit 5:2

Nach der Pause startete der KSC gegen den SV Sandhausen. Das 1:0 für den KSC erzielte erneut Valentini (2.) nach optimaler Vorarbeit von Gür. Eine Minute später setzte Alibaz Gür in Szene, der zum 2:0 einschob. Der KSC verteidigte gut und setzte den SVS unter Druck. Es dauerte somit nicht lange, bis Grupp drei Minuten vor Schluss auf 3:0 für den KSC erhöhte.

Etwas stärker agierte der SVS im zweiten Durchgang, die Karlsruher aber wussten ein Tor noch zu verhindern. Erst nach vier gespielten Minuten gelang es dem SVS den Ehrentreffer zu erzielen. Vollath verhinderte eine Minute später den zweiten Treffer mit guten Paraden. Fünf Minuten vor Schluss traf Varnhagen den Pfosten, den Abpraller schob ein Sandhausener Spieler selbst zum 4:1 ins Tor.

Alibaz verletzt

Alibaz war es, der eine weitere Minute später auf 5:1 erhöhte, schön herausgespielt ließ er dem SVS keine Chance. Schrecksekunde für den KSC, als Alibaz sich im Zweikampf wohl am Sprunggelenk verletzte und behandelt werden musste. Kurz darauf musste der KSC das zweite Gegentor hinnehmen, was aber am Sieg des KSC nichts mehr änderte.  Alibaz fiel für den KSC weiterhin aus, etwas Gravierendes im Sprunggelenk erwarte der KSC derzeit aber nicht, erklärte Jens Todt.

In der Partie der Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern hatte sich Lautern zusammengerissen, spielte konzentrierter und ging in der ersten Minute in Führung. Die Freude über die Führung wehrte aber nicht lange, Kadlec glich für die Eintracht aus. Ein munteres Spiel entwickelte sich. Zwei Minuten vor der Pause erhöhte Kadlec dann aber für die Eintracht, zu wenig hatte Lautern verteidigt. Er erzielte auch kurz darauf das 3:1. Lautern mühte sich weiter ab und erzielte nach zwei Minuten auch verdient gegen gut verteidigende Frankfurter den Anschlusstreffer und glich kurz darauf aus.

Die richtige Antwort fand aber Frankfurt und erhöhte auf 4:3 in dem schnellen und spannenden Spiel. Es war nun ein Spiel auf Augenhöhe, denn Lautern schaffte es erneut auszugleichen. Noch vier Minuten waren zu spielen, als Kadlec erneut für die Frankfurter zum 5:4 traf.

Waldhof unterliegt dem KSC

Gegen Mannheim hatte Gür nach zwei Minuten die erste Chance für den KSC, der Mannheimer Keeper aber parierte gut. Der SVW verteidigte gut und machte es dem KSC sehr schwer, so ging es mit dem 0:0 in die Pause. Das Spiel wurde in Durchgang zwei schneller, Waldhof spielte stark und machte es dem KSC schwer. Sechs Minuten vor Schluss erzielte Max nach Vorarbeit von Gür das 1:0 für den KSC.  Barry und Grupp  scheiterten kurz darauf. Und auch Mehlem konnte nicht erhöhen, er scheiterte am SVW-Keeper. Der Keeper und der Pfosten verhinderten, dass Valentini seine Chancen nutzen konnte. Der SVW rannte weiter an, überwand aber den KSC nicht, die hoch verdient mit 1:0 siegten und damit im Finale gegen die Eintracht Frankfurt antreten werden.

Frankfurt unterliegt dem SVS

Gegen Finalist Frankfurt ging Sandhausen früh in Führung und konnte diese lange verteidigen. Erst viereinhalb Minuten vor der Pause, glich die Eintracht aus. Keine zwei Minuten mussten noch gespielt werden bis zur Pause, als Bieler für den SVS auf 2:1 erhöhte. Fünf Minuten vor dem Ende konnte der SVS sogar noch auf 3:1 erhöhen. Sollte die Eintracht das Spiel verlieren, schließt der KSC auf dem ersten Tabellenplatz vor Frankfurt ab. Paquarada sorgte zwei Minuten vor Ende dafür, dass die Eintracht mit 1:4 zurücklag und damit die erste Turnierniederlage hinnehmen musste.

Kaiserslautern hatte nur noch im Spiel gegen Waldhof den ersten Sieg im Turnier zu erringen. Aber Alami schoss die Mannheimer nach zwei Minuten in Führung. Währenddessen wird am Spielfeldrand vermutet, dass Alibaz das Finale des KSC gegen Frankfurt mit Tape spielen will. Lautern tat sich derweil weiter schwer gegen Waldhof, die gut standen und verteidigten.

Lautern komplett ohne Sieg

Immer wieder kamen die Mannheimer gefährlich vors Tor der Lauterer, zwei Minuten vor der Pause erhöhte Fürstner auf 2:0 für Mannheim. Waldhof hatte auch im zweiten Durchgang das Spiel in der Hand. Der Regionalligist erarbeitete sich Chancen, von Lautern kam dagegen nur wenig. Alami hatte eine der besten Chancen für Mannheim, traf mit seinem Schuss knapp vier Minuten vor Schluss nur den Pfosten.

Auf der Gegenseite vergab Lautern die nur sehr wenigen Möglichkeiten, die sich für die Pfälzer ergaben. Erst in der Schlussminute schoss Lautern einen Ehrentreffer.

Finale: KSC vs Frankfurt

Zwei Mal zwölf Minuten hieß es im Finale. Mit Max, Nazarov, Gür und Valentini ging der KSC zu Beginn ins Rennen um 15000 Euro für den Ersten und 5000 Euro für den Zweiten. Die erste Chance hatte Gür mit einem schnellen Angriff, Der Frankfurter Keeper aber war zur Stelle. Stattdessen klingelte es im Kasten des KSC. Nach zwei Minuten schoss Joel Gerezgiher das 1:0 für den Frankfurter Erstligisten.

Der KSC versuchte umgehend den Ausgleich zu erzielen, gegen den Erstligisten kamen die Karlsruher aber nicht wirklich zum Zug. Nachdem Grupp die Vorarbeit geleistet hatte, scheiterte Mehlem am Keeper nach rund sieben gespielten Minuten.

Neunmeterschießen im Finale

Nach einem Handspiel folgte der erste Strafstoß des Turniers. Barry trat an und verwandelte zum 1:1. Noch vier Minuten waren zu spielen bis zur Pause. Der Führungstreffer für Frankfurt fiel aber nur eine Minute später erneut durch Gerezgiher, der einen schönen Fernschuss im Tor von Keeper Vollath unterbrachte. Mit dem Halbzeitstand von 1:2 ging es in die Pause.

Eray Gür erzielte nach einer gespielten Minute nach Vorarbeit von Max den Ausgleich zum 2:2. Der KSC war wieder im Spiel und kämpfte stark. Gür musste kurz darauf das Feld verlassen. Er war mit dem Frankfurter Keeper zusammen gerumpelt und blieb verletzt liegen. Er konnte bald darauf aber wieder weiter machen. Kurz darauf, noch knapp sechs Minuten waren zu spielen, schoss Gür nach guter Vorarbeit von Mehlem das 3:2-Führungstor für den KSC. Kadlec aber glich nur kurz darauf aus zum 3:3.

Barry erhöhte vier Minuten vor Ende auf 4:3 für den KSC. Václav Kadlec schaffte es aber den Ausgleich zu erzielen zum 4:4. Ein Neunmeterschießen kam.  Der KSC startete mit Nazarov,  der traf. Auch  Oczipka, Valentini,  Gerezgiher, Barry, und Kadlec trafen. Valentinis zweiter Schuss wurde gehalten und Gerezgiher schoss die Frankfurter zum Sieg.

 

Vollath bester Torwart – Valentini bester Spieler

Rene Vollath und Enrico Valentini wurden als bester Torwart und bester Spieler ausgezeichnet und der KSC-Keeper bedankte sich bei den Fans für die Unterstützung..

 

Ergebnisse insgesamt:

1. FC Kaiserslautern – KSC 0:5 (0:1)
SV Waldhof Mannheim – SV Sandhausen 3:0 (2:0)
KSC – Eintracht Frankfurt 1:2 (1:2)
SV Sandhausen – 1. FC Kaiserslautern 3:2 (3:1)
Eintracht Frankfurt – SV Waldhof Mannheim 3:0 (1:0)

KSC – SV Sandhausen 5:2 (3:0)
Eintracht Frankfurt – 1. FC Kaiserslautern 5:4 (3:1)
SV Waldhof Mannheim – KSC 0:1 (0:0)
SV Sandhausen – Eintracht Frankfurt  4:1 (2:1)
1. FC Kaiserslautern – SV Waldhof Mannheim 1:2 (0:2)

 

Finale

KSC – Eintracht Frankfurt 8:9 (1:2)