LIONS – Topscorer Lacy kommt – Jalen Ross geht wieder

Karlsruhe (ps). Nach dem ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am vergangenen Wochenende herrschten Jubel und Erleichterung bei den Fans der PS Karlsruhe LIONS.

Doch der 91:85-Erfolg gegen das TEAM EHINGEN URSPRING täuscht nicht darüber hinweg, dass der Start in die neue Spielzeit am Oberrhein überaus holprig verlaufen ist.

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Im Hintergrund haben die Verantwortlichen daher in den vergangenen Wochen an einer Optimierung des Kaders gearbeitet und nun einen echten Coup gelandet. Mit Davonte Lacy stößt nun der Spieler zum Löwenrudel, der mit durchschnittlich 18,5 Punkten pro Spiel in der letzten Saison Topscorer der ProA und zudem eine der wichtigsten Stützen in URSPRING war.

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Zwischenzeitlich hatte es den US-Amerikaner für wenige Wochen nach Vietnam verschlagen, wo gerade an der Etablierung einer Südostasien-Liga gearbeitet wird. Doch die Rückkehr nach Europa könnte sich sowohl für Lacy als auch für die LIONS auszahlen. Der 25-Jährige ist als Aufbau- und Flügelspieler vielseitig einsetzbar und wahrscheinlich in der Lage, im Löwenrudel eine Führungsrolle zu übernehmen. Ein echter Leader fehlt dem Tabellenvorletzten momentan nach dem Weggang mehrerer Leistungsträger der Vorsaison. Lacy hat die nötige Erfahrung.

Nachdem er 2011 – 2015 für die Washington State University in der College-Liga NCAA-Division 1 unterwegs war, spielte er ein Jahr in der österreichischen Bundesliga, bevor er dann in Ehingen voll einschlug. Die LIONS verlassen wird hingegen Jalen Ross, der sich noch in der Probezeit befindet.

„Jalen ist ein guter Spieler, aber nicht ganz derjenige, den wir in der jetzigen Situation brauchen, da er die durch den Weggang von Richard Williams und Craig Bradshaw entstandenen Lücken noch nicht ausfüllen kann. Wir wünschen ihm alles Gute und sind sicher, dass er erfolgreich seinen Weg gehen wird,“ kommentiert LIONS-Abteilungsleiter Danijel Ljubic die Personalentscheidung.

Bereits am kommenden Samstag ist die Mannschaft erneut gefordert, denn mit den NINERS Chemnitz wartet als Gegner der bisher ungeschlagene Tabellenführer der ProA.