LIONS im Pech und ohne Chance in Nürnberg

Lions-Coach Ivan Rudet Foto: TMC-Fotografie

Karlsruhe (psk). Der 3. März war ein gebrauchter Tag für die PS Karlsruhe LIONS: Schlecht ins Spiel gekommen, miserable Wurfquote, verletzungsbedingter Ausfall von Kapitän Dominique Johnson nach 25 Spielminuten und ein Schlussviertel in Unterzahl! So ging der Sieg am 26. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an die Hausherren, die Nürnberg Falcons BC, die vor heimischem Publikum eine saubere Leistung zeigten und verdient mit 96:64 die Punkte in Franken behielten.

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Die LIONS, obwohl angesichts des unerwarteten und toll herausgespielten Erfolgs gegen die RODSTOCK SEAWOLVES zwei Tage zuvor mit Selbstvertrauen ausgestattet, erwischten einen schlechten Start und die Falcons entschieden das erste Spielviertel deutlich mit 22:11 für sich. Im Folgeabschnitt konnten sich die mitgereisten LIONS-Fans in Nürnberg über die beste Phase im Karlsruher Spiel freuen, die jedoch nicht zur erhofften Wende führte.

Mit 37:27 ging es in die zweite Halbzeit, die zerfahren begann und im dritten Viertel einen Nackenschlag für die LIONS in Form einer Kopfplatzwunde von Dominique Johnson brachte. Er musste daraufhin unter fairem Applaus des Nürnberger Publikums das Feld verlassen. Das ohnehin ersatzgeschwächte Löwenrudel verlor zudem kurz vor der letzten Pause den jungen und couragiert spielenden Noah Kamdem durch dessen fünftes Foul. Da die Ligastatuten den Einsatz von maximal drei nichtdeutschen Akteuren auf dem Feld vorschreiben, mussten die LIONS beim Stand von 60:42 – angesichts des verletzungsbedingt stark ausgedünnten Kaders – mit lediglich vier Spielern das vierte Viertel in Angriff nehmen. Das Duell war damit faktisch entschieden und die Kontrahenten beendeten die Partie fair und mit dem völlig verdienten Endstand von 96:64 für die Nürnberg Falcons BC. Beste LIONS-Werfer war an diesem Abend Orlando Parker mit 17 Punkten, gefolgt von Davonte Lacy (14 Punkte).

Nach dieser Niederlage verharren die LIONS mit 13 Siegen aus 26 Spielen weiterhin auf Tabellenrang neun und müssen am 9. März zuhause gegen den Abstiegskandidaten Baunach Young Pikes unbedingt gewinnen, um sich realistische Chancen auf das Erreichen der PlayOffs zu erhalten.