Karlsruhe gewährt mehr Zuschüsse für den Leistungssport

Karlsruhe (ps). Auf den gewohnten finanziellen Rückenwind der Stadt kann der Leistungssport in Karlsruhe weiterhin bauen: Einstimmig folgte der Sportausschuss am Mittwoch (27. März ) unter Vorsitz von Bürgermeister Martin Lenz dem Vorschlag des Sportkreises Karlsruhe für die Verteilung der im Doppelhaushalt 2019/2020 zur Verfügung stehenden Mittel von jährlich 100.000 Euro für den Leistungssport, die ergänzt werden mit 140.000 Euro für Personalkostenzuschüsse der Leistungssportkoordinatoren.

Die Förderung nach der Karlsruher Leistungssportkonzeption habe in allen geförderten Sportarten zu positiven Leistungsentwicklungen geführt, stellte der Sportkreisvorsitzende Andreas Ramin bei der Vorstellung des Fördervorschlages fest.

Die höchsten Zuschüsse fließen mit jährlich 51.624 Euro für
Geräteturnen (Kunstturnregion) und Kanu (Rheinbrüder). Judo (Budo Club)
wird mit 48.264 Euro, Leichtathletik (LG Region) mit 44.112 Euro und
Schwimmen (SchwimmRegion) mit 27.292 Euro unterstützt. Eine
Anschlussförderung von jährlich je 5.000 Euro bekommen der SSC Karlsruhe (Volleyball ) und der 1. BSC Cougars (Softball). 2.000 Euro erhalten der ASV Grünwettersbach (Tischtennis) und 1.000 Euro der 1. KSV Durlach (Gewichtheben).

Aus Spendenmitteln der Stadtwerke können zudem in diesem Jahr
wiederum 19 Olympiahoffnungen unterstützt werden: Boxen (Azize Nimani, Vincent Feigenbutz), Geräteturnen (Leah Grießer, Emma Höfele, Isabell Stingl), Gewichtheben (Sabine Kusterer), Judo (Sappho Coban), Kanu
(Sarah Brüßler, Saeid Fazloula, Katinka Hofmann, Sophie Koch, Greta
Köszeghy, Carola Schmidt), Leichtathletik (Julian Howard, Christoph
Kessler, Pascal Kleyer, Jana Reinert), die Schwimmerin Gulia Goerigk und
Lisa Kälblein (Softball)

Einstimmig stimmte der Sportausschuss ebenfalls dem Konzept „Soziales
Miteinander durch Sport –Vielfalt bewegt Karlsruhe“ zu. In der
Nachfolge der Programme „Sport auf der Straße“ und „Integration mit
Sport“ ist dabei der Fokus auf die gleichberechtigte Teilhabe am Sport
aller Karlsruher Einwohnerinnen und Einwohner, und dabei besonders von Menschen mit Migrationsgeschichte, gerichtet.

Ebenso einstimmig begrüßte der Sportausschuss die Einführung eines
Bewegungspasses für Kitas, mit dem die frühkindliche Motorik von Kindern
zwischen zwei und sieben Jahren gefördert werden soll. Beim Sammeln von
bunten Stickern für absolvierte Übungen werden Kinder im Rahmen der
Inklusion und weniger motorisch begabte Kinder mit einbezogen.