Unentschieden! SV Germania Weingarten und ASV Nendingen trennen sich 12:12

Azizsir Zugaj Quelle: SV Germania 04 Weingarten
Azizsir Zugaj
Quelle: SV Germania 04 Weingarten

Weingarten (ps). In einem wechselhaften ersten Finalkampf erkämpft sich der SV Germania Weingarten ein 12:12-Unentschieden in der halb gefüllten Arena in Geisingen und hat damit am nächsten Wochenende alle Chancen, vor heimischem Publikum den dritten Titel perfekt zu machen. Matchwinner des Abends waren Schultersieger Danior Islamov und Ramsin Azizsir, der den Kroaten Nenad Zugaj dank eines sensationellen Überwurfs besiegen konnte.
Im ersten Kampf des Abends geriet Marcel Ewald gegen Ghenadie Tulbea mit 0:3 unter die Räder. Diese unerwartet hohe Niederlage machten gleich darauf Schwergewichtler Mindaugas Mizgaitis gegen Peter Öhler (2:0) und Danior Islamov im 61kg griechisch-römisch wieder wett. Der im SVGTrikot noch ungeschlagene Islamov schulterte Baris Diksu bereits nach 58 Sekunden und setzte das erste Ausrufezeichen der Weingartener an diesem Abend. Im vierten Kampf des Abends traf im 98kg Freistil Nicolai Ceban auf William Harth. Harth tat sich schwer, verteidigte aber eine
drohende 3:0-Niederlage und überließ seinem Widersacher lediglich zwei Mannschaftspunkte. Im letzten Kampf vor der Pause baute Antoli Guidea die Führung der Germanen auf 5:8 aus. Er besiegte Alexander Semisorow in der Klasse bis 66kg Freistil mit 5:1 Punkten.
Den ersten Kampf nach der Pause bestritt Ramsin Azizsir (96kg griechisch-römisch). Er traf auf den Nendinger Publikumsliebling Nenad Zugaj.

Durch einen spektakulären Überwurf ging der Deutsche in der zweiten Kampfhälfte in Führung, verteidigte diese geschickt und steuerte einen
wichtigen Mannschaftspunkt für das Konto der Germanen bei. In der 66kg-Klasse im griechischrömischen Stil traf Ionut Panait zum dritten mal in dieser Saison auf den deutschen Benjamin Raiser. Während der Hauptrunde konnte „Johnny“ zwei mal mit 2:0 gewinnen. Panait agierte clever, ging durch einen sauberen Armzug früh mit 4:0 in Führung und baute diese nach und nach auf 9:0 Punkte aus, so dass er drei weitere Mannschaftspunkte für die Walzbach-Staffel beisteuerte. Nun war es an Achmed Dudarov im 86kg Freistil gegen Weltklasse-Athlet Piotr Ianulov so wenig Punkte wie möglich abzugeben. Dies gelang Dudarov nur bedingt, er musste sich mit 11:2 Punkten geschlagen geben. Somit stand es vor den letzten beiden Kämpfen in der Klasse bis 75kg 8:12 für die Germanen. Im vorletzten Duell traf Georg Harth auf den Russen Saba Khubezhty. „Jaba“ verteidigte clever und musste sich nur mit 2:0 Punkten geschlagen geben. In der letzten Begegnung des Final-Hinkampfes traf der „Commander“ Adam Juretzko abermals auf Frank Stäbler. Trotz eines Durchdrehers musste sich Juretzko mit 5:2 geschlagen geben, Endstand war somit ein 12:12 Unentschieden. Nun stehen die Uhren vor dem entscheidenden Final-Rückkampf am 7. Februar im bereits ausverkauften Eventzelt der Mineralix-Arena auf null.

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