ASV überrollt härtesten Konkurrenten

Karlsruhe (ps). Die Weichen in der zweiten Tischtennis-Bundesliga sind gestellt. Nach einer eindrucksvollen Vorstellung des ASV Grünwettersbach beim bis dato punktgleichen TTC Fortuna Passau rast der ASV-Express weiter Richtung 1. Tischtennis-Bundesliga. Hatten sich die Badener in der Vorrunde noch 5 ihrer 6 Verlustpunkte gegen Teams aus Bayern eingehandelt, wurde in der Dreiflüssestadt auch dieser Bann gebrochen. Dabei kam den Gästen sicherlich zu Gute, dass die Fortunen krankheitsbedingt auf ihre Nr. 2, Jakub Dyjas, verzichten mussten.

Wie schon so oft in dieser Spielzeit sorgten die starken ASV-Doppel gleich zu Beginn für ein beruhigendes Polster. So hatten Robles/Walker gegen das TTC-Topduo Zwickl/Krcil überhaupt keine Mühe in drei Sätzen zu triumphieren, während Zibrat/Erlandsen nach 1:2 Satzrückstand die beiden finalen Sätze gegen Sadilek/Pytlik sicher nach Hause brachten und für das 2:0 für ihre Farben sorgten.

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In den Einzeln präsentierten sich dann alle vier ASV-Recken in Topform und hatten meist auch in brenzligen Situationen die besseren Antworten parat. Lediglich der erfahrene ungarische Internationale Daniel Zwickl konnte in den Einzeln für die Hausherren noch punkten. Nachdem zunächst Sam Walker glatt in 3 Sätzen an ihm gescheitert war, musste sich ihm auch Alvaro Robles mit 0:3 beugen, wobei der ASV-Spitzenspieler gleich im Auftaktsatz, der 23:21 endete, mehrere Satzbälle nicht verwerten konnte und auch in Durchgang 3 bei einer 10:8 Führung den Sack nicht zumachen konnte.

Die übrigen Einzel gingen jedoch allesamt an die hoch motivierten und konzentrierten Gäste. Zunächst hatte Alvaro Robles den erfahrenen Frantisek Krcil in vier Sätzen sicher im Griff und auch Jan Zibrat unterstrich seine blendende Form, als er gegen TTC-Spielertrainer Martin Pytlik nur im Auftaktsatz Mühe hatte, anschließend jedoch klar Chef an der Platte war und seine Rückrundenbilanz auf 5:0 schraubte. Spannender machte es wiederum ASV-Routinier Geir Erlandsen, der im Entscheidungssatz gegen Tomas Sadilek zwei Matchbälle egalisierte und gleich seinen ersten zum 13:11 verwertete und so den letzten Widerstand der Bayern brach. Den Schlusspunkt setzte schließlich Sam Walker, der sich in vier engen Sätzen gegen Frantisek Krcil durchsetzten konnte und dabei gerade in den entscheidenden Phasen Mut und Nerven bewies.

Mit nunmehr 18:6 Zählern steht der ASV nun einen Punkt vor Jülich und zwei vor Dortmund und Passau an der Tabellenspitze, die es am 22.02. gegen den SC Fürstenfeldbruck zu Hause zu verteidigen gilt.