Spannendes Saisonfinale nach Niederlage

TischtennisKarlsruhe (ps).  Nach sieben Siegen in Folge hat es den Tabellenführer der Zweiten Tischtennisbundesliga ASV Grünwettersbach in einem packenden Match beim Verfolger Jülich erwischt (TTC indeland Jülich – ASV Grünwettersbach 6:4). Mit 6:4 musste der ASV die Segel streichen, liegt jedoch weiterhin dank der besseren Spieldifferenz vor den punktgleichen Jülichern und einen Zähler vor dem TTC Passau. Für Brisanz im Saisonendspurt ist also gesorgt.

In Jülich blieben die Gäste bei den Doppeln regelrecht in den Startlöchern sitzen. Dem bislang besten Doppel der Liga, Robles/Walker gelang gegen Mühlbach/Ozawa nicht einmal ein Satzgewinn und auch Zibrat/Erlandsen unterlagen Jean/Oostwouder mit 1:3.

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Als Sam Walkers Aufholjagd gegen TTC-Spitzenspieler Lauric Jean im Entscheidungssatz unbelohnt blieb, schienen die Gäste beim 3:0 Rückstand einem Fiasko entgegenzusteuern. Doch Alvaro Robles behielt die Nerven und machte gegen Hermann Mühlbach ebenfalls im Entscheidungssatz aus einem 4:7 Rückstand einen 11:7 Erfolg und hielt sein Team dadurch im Match.

Im hinteren Paarkreuz kam der ASV gar zum Ausgleich, als Jan Zibrat dem Niederländer Ewout Oostwouder in 3:1 Sätzen das Nachsehen gab und auch Routinier Geir Erlandsen überraschend mit 3:2 gegen den starken Japaner Yoshihiro Ozawa bezwingen konnte.

Als sich Sam Walker recht sicher mit 3:0 gegen den Ex-Neureuter Hermann Mühlbach durchsetzen konnte, schien der Gast die Partie noch drehen zu können, zumal auch Alvaro Robles gegen den belgischen Meister Lauric Jean stark begann. Doch der Belgier kam immer besser ins Spiel, konnte mehrmals Satzrückstände aufholen und hatte am Ende mit 3:1 die Nase vorn.

Angetrieben von den Fans drehten die Hausherren nun auf. Jan Zibrat musste gegen den entfesselt aufspielenden Yoshihiro Ozawa seine erste Rückrundenniederlage einstecken und auch Geir Erlandsen konnte Ewout Oostwouder nicht mehr als einen Satz abluchsen, womit die Niederlage des ASV besiegelt war.

Trotz dieser Niederlage hat es der ASV nach wie vor selbst in der Hand, die Meisterschaft zu sichern, darf sich jedoch in den beiden letzten Saisonspielen keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben.