ASC taumelt weiter im Abwärtsstrudel
Grünwettersbach (asc). Der ASC taumelt weiter Richtung Tabellenende. Wie schon am vergangenen Dienstag beim Spitzenreiter in Düsseldorf konnte das Team von Trainer Kilian Ort einen 2:0 Vorsprung nicht ins Ziel retten und unterlag im Schlussdoppel. Dabei waren die Voraussetzungen für einen Sieg nicht schlecht, denn die Gäste reisten ohne ihre Topakteure Dimitrij Ovtcharov und Cheng-Jui Kao an, während die Hausherren komplett antreten konnten.
TTBL: ASC Grünwettersbach – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 2:3
Zunächst sah alles vielversprechend aus. Hiroto Shinozuka setzte sich in einem etwas holprigen Auftaktmatch klar gegen Fanbo Meng durch und brachte die Hausherren in Front. Im Duell der beiden Routiniers konnte Tiago Apolonia gegen Ruwen Filus nachlegen. Nach spektakulären Ballwechseln hatte der Portugiese im ASC-Trikot am Ende mit 3:1 die Nase vorn und sorgte für die scheinbar beruhigende 2:0 Führung.
Tom Jarvis tat sich in den beiden Auftaktsätzen gegen Jonathan Groth schwer ins Match zu finden. Als ihm jedoch im 3. Satz eine beeindruckende 10:1 Serie gelang, schien bei ihm der Knoten aufzugehen. Doch im 4. Satz dominierte wieder der Däne und schaffte somit den Anschluss für sein Team.
Hiroto Shinozuka fand gegen Ruwen Filus zunächst gut in die Partie und holte sich den Auftaktsatz. Doch der TTC-Abwehrstratege biss sich an seinem 38. Geburtstag ins Match und glänzte durch unglaubliche Abwehrschläge speziell mit seiner Rückhand. Nach dem erneuten Satzausgleich ging Shinozuka im Entscheidungssatz dann mit 4.2 in Führung, doch das Geburtstagskind spielte fortan nahezu fehlerfrei und schaffte den Ausgleich für sein Team.
Einmal mehr musste das Schlussdoppel über Sieg und Niederlage entscheiden und die zahlreichen Fans hofften, dass Apolonia/Walther den Bann gegen Groth/Meng brechen und den ersten Doppelsieg dieser Saison einfahren können. Doch das Linkshänderduo der Hessen spielte stark und sicherte sich den Auftaktsatz. Als das ASC-Doppel im folgenden Satz mit 6:0 davonzog schien das Spiel zu kippen. Doch speziell Fanbo Meng konnte immer wieder mit seiner brachialen Rückhand punkten, so dass die Gäste nach Gewinn des zweiten Satzes den Widerstand des ASC gebrochen hatten und am Ende mit 3:0 die Oberhand behielten.
Erneut eine riesige Enttäuschung für den ASC, der nicht aus dem Tabellenkeller wegkommt und hoffen muss, dass keiner der Zweitligisten sein Aufstiegsrecht wahrnimmt. Nach einer vierwöchigen Pause wartet auf den ASC ein knüppelhartes Restprogramm. Trotzdem müssen Kilian Ort und seine Spieler alles daransetzen, um zumindest den vorletzten Tabellenrang zu erreichen.
