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Schorndorf legt vor: Schlagen die Germanen nochmal zurück?

Die Germanen beim Antritt in Schorndorf – Foto: Thomas Reuter

Weingarten (svg) Die Germanen verließen die Sporthalle Grauhalde mit gemischten Gefühlen. Trotz einer respektablen Leistung verloren sie den Halbfinal-Hinkampf beim ASV Schorndorf mit 12:16. Gerade in den engen Duellen hatten sie das nötige Glück nicht auf ihrer Seite. So heißt es beim Rückkampf in der GrubArena powered by Mineralix: Wende oder Ende. Wir werden alles daran setzen, die Sensation doch noch zu schaffen!

Drei Siege waren es letztlich, die der zahlreich mitgereiste SVG-Anhang bejubeln durfte – alle drei durch technische Überlegenheit. Neben Horst Lehr und Marcel Wagin holte auch Dovudzhon Toshev die maximale Punktzahl für die Weingartener. Der zweite Saisoneinsatz des Griechisch-römisch-Spezialisten dürfte den einen oder anderen Experten überrascht haben und machte sich bezahlt. Aus den weiteren sieben Kämpfen nahmen die Germanen in Summe aber zu wenig mit, um den amtierenden deutschen Mannschaftsmeister aus Schorndorf womöglich noch mehr ins Schwitzen zu bringen.

Gerade die späte letzte Wertung gegen Vasyl Shuptar, der im Duell mit Ayub Musaev bis dahin einen guten Auftritt gezeigt hatte, tut rückblickend besonders weh. Auch bei Florian Neumaier wäre gegen Deni Nakaev womöglich eine Überraschung drin gewesen. Die schmerzhafteste Niederlage des Abends war aber sicher die unseres Olympiasiegers Nao Kusaka. Der Japaner fand im Top-Duell mit dem WM-Dritten Ahmet Yilmaz nicht das richtige Mittel und ging nach 15 Siegen in Serie erstmals als Verlierer im SVG-Trikot von der Matte. Kopf hoch, Nao! Vielleicht kriegst du im Rückkampf kommenden Samstag ja schon die Chance zur Revanche…

Fest steht: Unsere Hürde ist noch ein Stückchen höher geworden. Gegen Top-Teams wie Schorndorf braucht es neben außergewöhnlichen Leistungen auch das sogenannte Momentum. Nur, wer die Kleinigkeiten auf seine Seite zieht, kann am Ende auch das Große schaffen. Im Rückkampf steht der ASV womöglich noch ein bisschen stärker. Aber wir stecken jetzt nicht auf. So oder so ist es schon eine herausragende Saison für den SV Germania. Das ambitionierte Ziel Halbfinale wurde erreicht und spätestens beim Viertelfinal-Thriller gegen Köllerbach wieder das ganz große Ringer-Feuer in Weingarten entzündet.

Nun schütteln wir uns nochmal, überlegen uns die richtige taktische Marschroute für den Rückkampf und gehen dann gemeinsam die Aufholjagd an. Vier Punkte Differenz? Das ist durchaus noch zu schaffen. Packen wir’s an! Auf den nächsten großen Abend in unserer Ringer-Festung! Für immer Schwarz-Rot!

Die Einzelergebnisse im Überblick
61F: Burak Demir – Horst Lehr 0:17 (0:4, TÜ)
130G: Jello Krahmer – Eduard Popp 4:0 (2:0)
66G: Kevin Karl – Dovudzhon Toshev 0:15 (0:4, TÜ)
98F: Ertugrul Agca – Etienne Wyrich 15:0 (4:0, TÜ)
71F: Ayub Musaev – Vasyl Shuptar 5:5 (1:0)
86G: Deni Nakaev – Florian Neumaier 2:1 (1:0)
75G: Iuri Lomadze – Janis Heinzelbecker 17:0 (4:0, TÜ)
80F: Murad Kuramagomedov – Manuel Wagin 6:1 (2:0)
75F: Alexander Schlee – Marcel Wagin 0:16 (0:4, TÜ)
80G: Ahmet Yilmaz – Nao Kusaka 6:2 (2:0)
Endergebnis: 16:12

Vorschau
SV Germania Weingarten – ASV Schorndorf (Halbfinale, 24.01., 19:30 Uhr)

Livestream vom Rückkampf über sporteurope.tv
Wie auch beim Viertelfinalkampf gegen den KSV Köllerbach wird der SVG wieder einen Livestream aus der GrubArena anbieten. Wer keine Tickets mehr bekommt oder einfach von Zuhause aus zuschauen möchte, kann den Kampf für 15 Euro über unseren Kanal bei sporteurope.tv verfolgen:
https://sporteurope.tv/svg04/