Alles oder nichts: Die BADEN VOLLEYS im Fight um den letzten Playoff-Platz
Karlsruhe (JM). Jetzt heißt es all-in. Für die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe geht es am morgigen Dienstag, 3. Februar, zu Hause um alles – oder nichts. Um 20 Uhr (Tickets gibt es hier), empfängt das Team von Trainer Guido Görtzen in der heimischen Lina-Radke-Halle die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen – aktuell Tabellenachter und damit genau auf dem begehrten Playoff-Rang.
Dieser achte Tabellenplatz ist derzeit hart umkämpft. Die Netzhoppers haben sich mit 31 Punkten aus 19 Partien eine gute Ausgangslage verschafft und liegen damit sechs Zähler vor den BADEN VOLLEYS, die allerdings ein Spiel mehr absolviert haben. Für Karlsruhe ist die Ausgangslage klar: Will man im Rennen um die Playoffs bleiben, braucht es im direkten Duell zwingend Punkte. Entsprechend hoch ist die Bedeutung dieser Partie – sportlich wie mental.
Die Gäste aus Brandenburg haben sich im Saisonverlauf zunehmend stabilisiert. Zwar musste man vor der Saison einige prägende Spieler ziehen lassen, konnte den Kern der Mannschaft aber zusammenhalten und diesen gezielt ergänzen. Vor allem über Aufschlag und Block entwickelte sich das Team zuletzt zu einem unangenehmen Gegner, der auch den Spitzenteams immer wieder alles abverlangt – zuletzt unter anderem beim knappen 2:3 gegen Tabellenführer Lüneburg.
Die BADEN VOLLEYS gehen hingegen mit Rückenwind in dieses Duell. Der überzeugende 3:0-Auswärtssieg in Haching war nicht nur tabellarisch wichtig, sondern auch ein klares Signal an die Konkurrenz. Karlsruhe präsentierte sich geschlossen, mutig und spielerisch reif – genau diese Mischung wird auch gegen die Netzhoppers gefragt sein.
Alles ist angerichtet für ein intensives und enges Duell in der Lina-Radke-Halle. Wer Playoffs will, muss an diesem Abend liefern – und die BADEN VOLLEYS werden alles daransetzen, genau das zu tun.
