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5. Spieltag der Motoball-Bundesliga Süd

(Malchin gegen Jarmen Foto: Motoball.de)

Nach der 1. Runde des Pokals am vergangenen Wochenende kehrt die Motoball-Bundesliga an diesem Wochenende mit dem normalen Ligabetrieb zurück. In der Südstaffel kommt es dabei in allen drei Partien zum Duell der Teams aus der Tabellenspitze gegen Mannschaften aus der unteren Hälfte des Tableaus.

Von Wesley Baankreis

Die vermeintlich schwerste Aufgabe hat dabei am Samstag ab 17 Uhr der MSC Malsch. Mit dem MSC Puma Kuppenheim empfängt das aktuelle Schlusslicht nicht nur den amtierenden Meister, sondern auch den bereits wieder alles dominierenden aktuellen Spitzenreiter. Entsprechend sind die Rollen klar zu Gunsten der Gäste verteilt, für die alles andere als ein klarer Sieg eine Überraschung werden. Die Malscher dagegen haben als krasser Außenseiter nicht viel zu verlieren. Dennoch möchte der MSC das beste aus seinen Möglichkeiten machen auf eigenem Platz und so lange wie möglich Paroli bieten.

Auf dem Papier als Favorit reist auch der MSC Ubstadt-Weiher am Samstag zur MBV Budel. Ob der Zweite sich ab 18 Uhr aber so einfach bei den Niederländern durchsetzt, muss sich zeigen. Gerade auf eigenem Hardplatz hat Budel jüngst gute Ergebnisse erzielt, neben dem Sieg im Pokal gegen die Tornados Kierspe zählte auch eine torlose erste Halbzeit gegen Durmersheim dazu. Umso motivierter sind die Niederländer jetzt auch die Ubstädter zu ärgern. Allerdings dürfte der Zweite an andere Hausnummer sein, nachdem sich das Zoll-Team zuletzt stetig verbessert hat. Vor allem in der Offensive präsentierte sich der MSC gut aufgelegt und schaffte es immer wieder früh in den Spielen Tore zu erzielen und so schnell den Grundstein für die Erfolge zu liefern.

Komplettiert wird der 5. Spieltag am Sonntagnachmittag durch, zumindest tabellarisch, das Aufeinandertreffen zweier Teams, die nur zwei Ränge in der Tabelle trennen. Gleichwohl empfängt der MSC Comet Durmersheim am Sonntag um 15 Uhr den MSC Philippsburg als Favorit. Beim Pokalspiel in Halle vor Wochenfrist zeigte der Dritte die erhoffte Reaktion auf die Niederlage im Topspiel in Ubstadt-Weiher und sieht sich daher auf einem guten Weg. „In Halle haben wir endlich das in der Offensive umgesetzt, was wir im Training erarbeitet haben. Das war die richtige Reaktion. Wichtig ist es jetzt, auch gegen Philippsburg so aufzutreten, unsere Chancen zu nutzen und defensiv sicher zu stehen“, sagt Trainer Timo Brunner. Entsprechend lag der Fokus des Palach/Brunner-Teams in dieser Trainingswoche wieder auf den Abläufen im eigenen Angriff. Nach besten Kräften dagegenhalten möchten die Philippsburger, die nicht am Pokal teilnahmen und entsprechend erholt nach einem spielfreien Wochenende sowie dem ersten Saisonsieg vor zwei Wochen als Rückenwind die Durmersheimer so weit und lange wie möglich ärgern möchten.