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Karlsruher SC

Feste Verpflichtung: Shio Fukuda bleibt beim KSC

Karlsruhe (ksc). Nach der einjährigen Leihe in der vergangenen Saison wechselt der japanische Stürmer zur neuen Spielzeit fest von Borussia Mönchengladbach in die Fächerstadt und möchte seine positive Entwicklung im blau-weißen Trikot fortsetzen.

Zwölf seiner 20 Einsätze für den Karlsruher SC erzielte Shio Fukuda bis Mitte Februar dieses Jahres, elf davon als Joker. Dabei gelang dem Japaner ein Treffer und er stand in der Spitze 58 Minuten auf dem Platz. Von Ende Februar bis Mitte März folgten vier Spiele ohne Einsatz für den 22-Jährigen. Von diesem Tief ließ sich der Mittelstürmer allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil. Der Rechtsfuß lieferte die Antwort auf dem Rasen und stellte seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis: In den abschließenden acht Partien der vergangenen Saison kam Fukuda immer zum Einsatz, stand dabei viermal in der Startelf und erzielte starke fünf Tore. Diese positive Entwicklung mit ansprechenden Leistungen und Zahlen registrierten auch die Verantwortlichen und setzten in den vergangenen Wochen alles daran, dass die gemeinsame Reise mit Shio Fukuda fortgesetzt wird – und das wird sie.

Mit Fleiß und Geduld zum Erfolg

Der Japaner, der in der zurückliegenden Runde von Bundesligist Borussia Mönchengladbach ausgeliehen war, wird zur Saison 2026/27 fest verpflichtet und trägt somit auch in den kommenden Jahren das KSC-Logo auf der Brust. Dabei wurde der Transfer losgelöst von der fixierten Kaufoption umgesetzt. „Shio hat sich in der Rückrunde überzeugend entwickelt und dadurch berechtigtes Interesse anderer Vereine geweckt. Die Neuverhandlung der Transferkonditionen war anspruchsvoll. Dass Timon Pauls und sein Team hier eine für den KSC vorteilhafte Lösung erarbeitet haben, freut mich sehr. Wir sind froh, dass es uns gelungen ist, einen vielversprechenden Spieler langfristig an den Verein zu binden“, erklärt Geschäftsführer Sport Mario Eggimann zufrieden. „Wir kennen Shios Qualitäten sehr genau und waren jederzeit von ihm überzeugt. Dass junge Spieler nach einem Wechsel an einen neuen Standort etwas Zeit benötigen, um sich vollständig zu akklimatisieren und ihr Potenzial auf dem Platz abzurufen, ist völlig normal. Mit seiner Dynamik, seiner Energie und seiner Torgefahr bringt Shio genau die Eigenschaften mit, die zu unserer Spielidee und zur zukünftigen Ausrichtung unserer Mannschaft passen”, ergänzt Direktor Profifußball Timon Pauls voller Überzeugung.

Der japanische Junioren-Nationalspieler, der im Januar 2023 von der Kamimura Gakuen High School nach Mönchengladbach gewechselt war und bislang elfmal in der höchsten deutschen Spielklasse zum Einsatz kam (ein Tor), freut sich ebenfalls über den Verbleib in der Fächerstadt: „Ich konnte mich in der vergangenen Saison beim KSC richtig gut entwickeln. Während der Saison habe ich mich immer mehr an den Fußball in der 2. Bundesliga gewöhnt und bin die nächsten Schritte gegangen. Vor allem die letzten acht Spiele mit fünf Toren liefen für mich persönlich richtig gut. Genau da möchte in der nächsten Saison anknüpfen und freue mich sehr, dass meine Zeit beim KSC weitergeht.“