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Neunter Spieltag der Motoball-Bundesliga Süd


Bild: Puma gegen Comet Archiv
Foto: Motoball.de

Zwei erwartbare Ergebnisse und eine beinahe Überraschung gab es am 9. Spieltag der Motoball-Bundesliga Süd.

Von Wesley Baankreis

Für die Überraschung hätte dabei beinahe der MSC Taifun Mörsch gesorgt. Eine Woche nach dem deutlichen 0:6 im Pokal lieferte sich der Rekordmeister im erneuten Duell mit dem Zweiten MSC Ubstadt-Weiher dieses Mal ein offenes und spannendes Duell. Vor allem die Defensive der Gastgeber stellte den Favoriten aus Ubstadt immer wieder vor Herausforderungen. Auf der anderen Seite nutzte der MSC Taifun die sich
bietende Chance und ging durch Luis März (19.) kurz vor Ende des ersten Viertels in Führung. Zwar glich Marco Weis (29.) knapp zehn Minuten später aus.

Doch März (31.) fand fast im Gegenzug die richtige Antwort und brachte die Gastgeber wieder in Führung. Der knappe 2:1-Vorsprung hielt dann auch bis ins vierte Viertel hinein. Erst mit dem Ausgleich durch Jan Zoll (66.) drehte der Favorit auf und verhinderte wenig später mit dem 2:3 von Weis (75.) doch noch eine Überraschung.

Seine Pflichtaufgabe erfüllte derweil der MSC Puma Kuppenheim mit dem 8:0 (5:0)-Erfolg bei der MBV Budel. Im Vergleich zum Duell vor Wochenfrist im Pokal, als der MSC 22:0 siegte, ging es dieses Mal deutlich ruhiger zu. Nachdem die Gäste bereits nach vier Minuten durch Julian Bitterwolf (2.) und Max Schmitt (4.) 0:2 vorne lagen, reichte dem Favoriten die Vorsprungsverwaltung. Bis zur Halbzeit legten erneut Bitterwolf (20.) sowie Timm Anselm (30./40.) mit einem Doppelpack den 0:5-Pausenstand nach. In der zweiten Hälfte konnte der Tabellenführer dann einen Gang runter schalten. Weitere Tore gab es dennoch durch Max Schmitt (48./54./69.), der mit einem Hattrick den 0:8-Endstand besorgte.

Eine Halbzeit lang ärgern konnte der MSC Malsch indes den MSC Comet Durmersheim. Am Ende setzte sich der Dritte aber dennoch klar 1:7 (0:4) durch. Vor allem in den ersten beiden Vierteln verkauften sich die Hausherren jedoch ordentlich, auch wenn es pro Viertel zwei Gegentore gab. Die Vorentscheidung fiel dann nach der Pause. Zwar erzielte Malsch seinen ersten Treffer, die Gäste aus Durmersheim konnten selbst aber nachlegen und zogen auf 1:6 davon. Den Schlusspunkt setzte im vierten Abschnitt Dennis Ring mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 1:7. Bester Schütze der Durmersheimer war Patrick Licht mit vier Treffern, während Youngster Jascha Pelic die Gästetore mit seinem Treffer komplettierte.