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Karlsruher SC

Teilfinanziert durch Max Weiß-Wechsel: Spatenstich für KSC-Profitrainingsplatz mit Hybridrasen

Karlsruhe (mia). KSC-Geschäftsführer Michael Becker war am Dienstag sehr zufrieden beim Spatenstich für den neuen Profitrainingsplatz für die Zweitliga-Fußballer des Karlsruher SC. Im November diesen Jahres soll bereits darauf trainiert werden.

„Es ist ein Quantensprung“, freute sich der KSC-Geschäftsführer.  Denn der aktuelle Profiplatz hat keine Spielfeldmaße und ist zum großen Teil verschattet. Der neue Platz wird eine Größe von 113 auf 73 Meter haben. Die Spielfeldmarkierung 105 auf 68 Meter.

1/3 finanziert durch Weiß-Verkauf

Der Spatenstich für den KSC-Profitrainingsplatz auf dem ehemaligen Gelände des FC Germania ist die Fortführung der Vision Wildpark. Im November vergangenen Jahres hatte der KSC mit den Abrissarbeiten der alten Gebäude begonnen und das Gelände für den Trainingsplatz mit Hybridrasen vorbereitet.

Der neue Platz sei unabdingbar für die Wettbewerbsfähigkeit und weitere Entwicklung des KSC. Rund drei Millionen Euro lässt sich der KSC dies kosten. „Wir haben ja immer gesagt, wenn wir außerordentliche Erträge haben, die zu 100 % in den Sport investiert werden, aber nicht zu 100 % in Beine, sondern auch zum Teil in Steine oder nachhaltige Themen. Das ist jetzt auch konkret passiert, dass ein Drittel dieses Bauvorhabens durch den Transfer von Max Weiß realisiert wurde und zwei Drittel von privaten Darlehensgebern, die aus dem Umfeld des KSC zu marktüblichen Konditionen das unterstützt haben. So wurde die Finanzierung auf den Weg gebracht“, erklärt KSC-Geschäftsführer Becker.

Rasenheizung wird vorbereitet

Damit soll die KSC-Trainingsinfrastruktur auf ein neues Niveau gehoben werden. „Es ist ein absoluter Meilenstein was die Rahmenbedingungen angeht“, so Becker. Die modernste Hybridrasentechnologie wird eingesetzt, um ganzjährig optimale Bedingungen zu haben. Schließlich hatte KSC-Präsident Holger Siegmund-Schultze beim KSC-Familientag gesagt, dass er sicher sei, dass der KSC mit Trainer Maximilian Senft in die Bundesliga aufsteigen wird.

Ergänzt wird die Anlage durch einen Team- und Zuschauerbereich inklusive Kiosk, einen Sichtschutz, eine Flutlichtanlage mit 200 Lux, einen weiteren Soccer-Court sowie einen neuen Betriebshof für das Greenkeeping.

Eine Rasenheizung wird vorbereitet. Die Leitungen werden gelegt, Fernwärme ist da. Aber eine Rasenheizung anzuschließen und zu betreiben wäre ein noch größerer Invest. Daher lässt der KSC zunächst nur die Leitungen verlegen.

Alexander Schaal, Geschäftsführer von Garten Moser hat mit seiner Firma bereits den Stadionrasen 2009 als der Wildpark umgebaut wurde mit Rasenheizung gebaut, erklärt er. Auch die anderen Trainingsplätze im Wildpark hat seine Firma errichtet. Anfang November soll auf dem neuen Platz trainiert werden, das „ist zu schaffen, wenn nichts dazwischen kommt“, erklärt Schaal.

Das Betriebsgebäude für das Greenkeeping kommt direkt im Anschluss. Denn der beste Platz bringt nichts, wenn man ihn nicht richtig pflegt“, so Becker. Insbesondere Hybridrasen benötige einen höheren Pflegebedarf. In dem Rollrasen befinden sich maschinell eingesetzte Kunststoffhalme (5%), die für eine bessere Qualität sorgen. „Vielleicht ist dies perspektivisch auch mal für das Stadion ein Thema“, so Becker.