Statement zum Start: Germanen lassen Hösbach keine Chance
Bild: Arsen Balaian gegen Robin Ferdinand – Foto: Bianca Heinzelbecker
Weingarten (svg.) Die Zuschauer in der wieder mal bestens gefüllten Mineralix-Arena erhoben sich von ihren Sitzen und feierten den strahlenden Neuzugang mit Standing Ovations. Arsen Balaian hat dem Auftaktsieg des SV Germania gegen den KSC Hösbach die Krone aufgesetzt. Mit seinem deutlichen Erfolg über Robin Ferdinand sorgte er für das Highlight des Samstagabends.
22 Jahre jung, erster Bundesliga-Kampf, der Gegner fast zehn Kilogramm schwerer und beinahe einen Kopf größer – alles kein Problem für unseren Arsen. Der Freistilringer, der auf den ersten Blick recht unscheinbar daherkommt, ist ein exzellenter Techniker und pfeilschnell. Dass er im vergangenen Jahr sowohl Welt- als auch Europameister in der Altersklasse U23 wurde, kommt nicht von ungefähr. Und auch der Hösbacher Ferdinand musste das anerkennen. Nach weniger als vier Minuten hieß es 16:0 für unseren jungen Germanen, der vollkommen zurecht zum Ringer des Abends gewählt wurde.
Und Balaian war nicht der einzige Neuzugang, der sich bei diesem überraschend klaren 13:5-Sieg des SVG eindrucksvoll in die Mannschaft einfügte. Auch Shant Khachatryan und Karen Aslanyan, unsere neuen Griechisch-römisch-Asse aus Armenien, gewannen ihre Premieren-Kämpfe. Genau wie Nico Megerle, den wir im Sommer von der RKG Freiburg an den Walzbach gelotst haben. Für die weiteren Punkte sorgten Marcel Wagin, Florian Neumaier und Schwergewichtler Eduard Popp. Sieben Einzelsiege verbuchten die Germanen in Summe – mit so einer deutlichen Angelegenheit hatten vor dem Duell mit den Vikings wohl die wenigsten gerechnet.
Der Start ist also geglückt, der Grundstein für eine hoffentlich wieder erfolgreiche Runde gelegt. Die Höhe des Sieges ist ein Statement. Der SV Germania hat direkt zum Auftakt der neuen Bundesliga-Runde seine großen Ambitionen unterstrichen. Der verletzungsbedingte Ausfall unseres Top-Talents Manuel Wagin konnte zumindest im ersten Schlüsselduell dieser Saison kompensiert werden. Wir wünschen unserem Youngster aber natürlich trotzdem eine schnelle Genesung und hoffen, ihn schon bald wieder auf der Matte sehen zu können. Dieser Auftakt macht uns Lust auf mehr. Weiter so, Germanen! Für immer Schwarz-Rot!
Die Einzelergebnisse im Überblick
61F: Horst Lehr – Daulet Temirzhanov 2:6 (0:2)
130G: Eduard Popp – Anton Vieweg 1:1 (1:0)
66G: Karen Aslanyan – Abdolmohammad Papi 3:1 (1:0)
98F: Arsen Balaian – Robin Ferdinand 16:0 (4:0, TÜ)
71F: Nico Megerle – Niklas Dorn 2:1 (1:0)
86G: Florian Neumaier – Erik Löser 4:0 (2:0)
75G: Shant Khachatryan – Gevorg Sahakyan 8:3 (2:0)
80F: Yegor Anchugin – Nikita Suchkov 1:4 (0:2)
75F: Marcel Wagin – Tim Müller 4:0 (2:0)
80G: Samuel Bellscheidt – Samvel Terteryan 0:2 (0:1)
Endergebnis: 13:5
