Halbfinal-Hinspiele der Motoball-Bundesliga
Zwei deutliche Ergebnisse brachten die Halbfinal-Hinspiele in der Motoball-Bundesliga am Wochenende hervor. Entscheidend war in beiden Partien die offensive Durchschlagskraft.
Von Wesley Baankreis
So auch beim 7:3 (4:3)-Heimsieg des MSC Comet Durmersheim gegen den MSC Ubstadt-Weiher. Nachdem der MSC Comet zuvor zwei Mal in Folge in Liga und Pokal gegen den Vorrundenzweiten im Süden den Kürzeren zog, lief dieses Mal alles anders. Dabei erwischten zunächst die Ubstädter den besseren Start und gingen nach gerade einmal knapp vier Minuten durch Kevin Gerber (4.) in Führung. Lange hielt das 0:1 aber nicht, da die Hausherren, die für das Spiel Torwart-Routinier Jens Kehrer reaktiviert hatten, offensiv besser ins Spiel fanden. Erst glich Patrick Licht (10.) aus, bevor Dennis Ring (18.) das 2:1 markierte.
Zwar gelang Luca Böser (19.) postwendend der Ausgleich, das zweite Viertel gehörte dann aber der Durmersheimer Offensive. Mit einem Doppelschlag von Norman Brunner (22.) und erneut Licht (28.) ging der MSC Comet 4:2 in Führung, bevor Böser (31.) zum 4:3-Pausenstand verkürzte. Die Entscheidung fiel dann aber in Durchgang zwei.
„Wir haben bei Ubstadt kaum noch etwas zugelassen, unsere Defensive hat sehr gut gestanden. Und vorne haben wir die Tore gemacht“, war Comet-Trainer Timo Brunner mit dem Auftritt seines Teams mehr als zufrieden. Zumal das Pallach/Brunner-Team in einer teils intensiven zweiten Hälfte alleine für die Tore verantwortlich war. Erneut Ring (41.) nur 41 Sekunden nach Wiederanpfiff sowie ein Doppelpack von Kevin Tritsch (57./75.) besorgten den klaren Heimsieg und die gute Ausgangslage für das nächste Aufeinandertreffen.
Ebenfalls eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffte sich der MSC Puma Kuppenheim. Beim MSC Taifun Mörsch setzte sich der Titelverteidiger überraschend klar 7:2 (4:1) durch. Überraschend deshalb, da es ausgerechnet die Mörscher waren, die dem Primus bislang am besten Paroli bieten konnten. Dieses Mal erwischte der MSC Puma jedoch einen Traumstart mit dem frühen 1:0 von Dominik Mückenhausen (3.), auf das Julian Bitterwolf (14.) noch im ersten Spielabschnitt das 2:0 folgen ließ.
Zwar verteidigte der MSC Taifun danach besser, konnte jedoch selbst nicht den Anschlusstreffer erzielen. Dies gelang Marcel Batrenik (38.) erst nach dem 3:1 von Mückenhausen (32.). Allerdings stellte Bitterwolf (39.) quasi im Gegenzug den alten Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel nutzte Max Schmitt (48./61.) zwei Mal eine Überzahlsituation aus, um den Vorsprung auf 6:1 auszubauen. Zwar verkürzte Batrenik (62.) mit seinem zweiten Treffer schnell auf 6:2. Am Ausgang änderte dies aber nichts mehr. Im Gegenteil legte Mückenhausen (67.) noch seinen dritten Treffer des Tages nach und sorgte so für den klaren Endstand.
