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Handball und Volleyball

Derby elektrisiert Handball-Karlsruhe – Duell der Tabellennachbarn


Bild: Robin_Hildenbrand_TV_Knielingen Foto: Andreas Arndt

Karlsruhe (tvk). Am Samstag freuen sich die Handballfans in und um Karlsruhe auf ein sehr besonderes Spiel. Nach dem Knielinger Aufstieg in die Oberliga spielt man wieder mit der HSG Ettlingen in der gleichen Spielklasse. Um 20 Uhr ist Derby-Anwurf in der Reinhold-Crocoll-Halle in Knielingen.

Wenige Tage vor der Begegnung brachte es TVK-Spieler Robin Hildenbrand auf den Punkt: „Für solche Spiele spielst du, gehst jede Woche ins Training. Für solche Spiele brennst du.“ Da wird er sicher bei allen Akteuren, die am Samstag auf der Platte stehen, Zustimmung ernten. Beide Mannschaften legten einen guten Saisonstart hin. Knielingen hat als Aufsteiger sehr respektable 8:6 Punkte in der Tabelle stehen und ist aktuell Vierter. Bei der HSG Ettlingen lief es noch besser. Die belegen mit 11:3 Punkten Rang drei und kommen in den Karlsruher Westen mit der Empfehlung von fünf Siegen in Folge.

Gerade rechtzeitig zum Derby ist der Knielinger Kader wieder vollständig, nachdem in den letzten Wochen öfter gleich mehrere Spieler wegen Krankheit oder Verletzung fehlten. „Es sieht ganz gut aus, dass wir vollzählig antreten werden. Die Mannschaft brennt und jeder wird alles dafür tun, am Samstag fit zu sein.“, sagt TVK-Trainer Marc Sautter vor dem Derby.

Ettlingen hat fünf Siege in Serie im Rücken und wird mit breiter Brust, sehr selbstbewusst in Knielingen auftreten. Marc Sautter sagt: „Wir freuen uns tierisch auf das Karlsruher Handball-Derby. Von der Papierform her sehe ich uns eher in der Außenseiterrolle. Dennoch werden wir versuchen unsere Serie von zwei Siegen in Folge auszubauen. Die Halle wird voll sein und die Fans werden hoffentlich ein spannendes, packendes und emotionsgeladenes Spiel sehen. Da wird es auch darum gehen, wer seine Emotionen besser in den Griff bekommt, wer sein Spiel auf die Platte bringt.“

Der TVK wird einmal mehr versuchen über eine stabile Abwehr in sein, inzwischen in der Liga gefürchtetes, Tempospiel zu kommen. „Das hat in den letzten beiden Spielen sehr gut funktioniert. Schnell hinten raus, schnelles Angriffsspiel, einfache Tore. Uns ist aber auch klar, dass eine Menge Qualität auf uns zu kommt. Ettlingen hat einen starken und breiten Kader. Die spielen sehr variabel im Angriff. Ihre 3-2-1-Deckung ist sehr unangenehm. Dafür werden wir Lösungen finden und sind alle zuversichtlich, dass wir am Samstag etwas reißen können.“, erklärt Marc Sautter.