Motoball-Bundesliga: Taifun, Seelze und Puma mit ungefährdeten Siegen

Motoball Motorrad
Bild von Christine Sponchia auf Pixabay

Der MSC Taifun Mörsch und der MSC Malsch eröffneten den ersten Spieltag der Motoball-Bundesliga am Freitagabend. Die rund 300 Zuschauer im Erwin-Schöffel-Stadion sahen eine einseitige Partie mit klaren Ausgang. Der MSC Taidun Mörsch ließ den Gästen aus Malsch keine Chance und gewann auch in der Höhe verdient mit 14:0. Luca Böser eröffnete den Torreigen schon nach einer Minute mit der 1:0-Führung. Diese baute Böser selbst in der 15. Minute aus 2:0 aus. Justin Tichatschek markierte in der 19.Minute den 3:0-Zwischenstand nach dem ersten Viertel. Malsch versuchte in den ersten 20 Minuten noch gut dagegenzuhalten. In den zweiten 20 Minuten hatten die Gäste dann aber dem Taifun-Wirbel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Sebastian Fox (22., 28., 33.) und Lucca Fuchs (26., 35.) erhöhten auf 8:0 zur Halbzeit. Im dritten Abschnitt sahen die Zuschauer weiter das gleiche Bild. Malsch war bemüht, der Taifun war aber weiter spielbestimmend und erzielte die Tore. Dennis Vögele (45.), Fox (59.) und Tichatschek (60.) erhöhten auf 11:0. Im letzten Abschnitt machten dann Jan Zoll (66., 80.) und Fox (80.) machten alles klar zum verdienten 14:0 für die Hausherren. Torhüter Sören Gerber vom MSC Taifun Mörsch hatte einen eher ruhigen Abend und war mit dem Ausgang der Partie sehr zufrieden: „Alle Spieler kamen zum Einsatz und niemand hat sich verletzt. Malsch hat sich gut verkauft. Ich hoffe, dass sie sich weiterhin steigern können, auch wenn sie mit Ubstadt-Weiher und uns in einer schweren Gruppe sind.“

Rund 130 Zuschauer sahen am späten Samtagnachmittag auf der Platzanlage des MBC Kierspe 19 Tore und eine sehenswerte Motoballpartie mit dem erwarteten Ausgang. Der 1. MSC Seelze setze sich beim MBC klar mit 15:4 durch. „Der Sieg ist verdient“, musste auch der Sportleiter des MBC Kierspe, Carsten Lembcke, nach Schlusspfiff einräumen. „Seelze ist schon länger im Training als unsere Jungs. Zudem haben sie einfach starke Spieler.“ Trotzdem sah man auch bei den Sauerländern nach der Partie glückliche Gesichter. „Es ist einfach wieder schön, dass Motoball gespielt wird“, freute sich Carsten Lembcke. Im ersten Viertel hielten die Hausherren noch gut mit Nach der Führung von Tobias Hahnenberg konnten die Niedersachsen den Vorsprung bis zum Viertelende zwar auf 3:0 ausbauen, Kierspe hielt aber gut mit. Im zweiten Viertel legte Seelze allerdings einen Gang zu und erhöhte schnell auf 6:0. Daniel Birkheim verkürzte in der 34. Minute auf 1:6, ehe Dovydas Zilius mit zwei Treffern und Tobias Hahnenberg mit einem Tor den 9:1-Halbzeitstand festmachten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte Steven Blank das Ergebnis aus Sicht der Hausherren ein wenig erträglicher machen können, doch sein Schuss knallte an die Latte. Im dritten Viertel machte es Blank zunächst in der 42. Minute besser und erzielte das 2:9. Vygandas Zilius erhöhte nur fünf Minuten später auf 10:2 und wiederrum fünf Minuten später stand es schon 11:2 aus Sicht der überlegenden Gäste. Blank gelang in der 58. Minute dann noch der dritte Treffer für seine Farben. Im letzten Viertel änderte sich am Spielverlauf wenig. Kierspe versucht dagegen zu halten und Seelze erzielte die Tore. Nach 64 Minuten stand es 13:3 für den 1. MSC. Birkheim gelang mit einem sehenswerten 16-Meterin der 68. Minute das 4:13. Dovydas Zilius machten in der 69. und 79. Minute dann alles klar zum 15:4-Endstand. „Es war schön wieder ein Pflichtspiel zu haben. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, hier und da ist noch Luft nach oben aber im Großen und Ganzen war es eine gute Leistung“, meinte ein zufriedener Vygandas Zilius nach der Partie.

Auch ein Gewitter konnte am Ende des MSC Puma Kuppenheim in seinem Heimspiel gegen den MBV Budel stoppen. Der amtierende deutsche Meister besiegte die Gäste aus den Niederlanden klar mit 11:0 und feierte damit im ersten Spiel den ersten Sieg. Die Partie musste im letzten Viertel aufgrund eines Gewitters kurzfristig unterbrochen. Zudem wurde auch vor den rund 550 Zuschauern verspätet angepfiffen, da die Schiedsrichter noch im Stau standen. Die Begnung wurde mit einer Schweigeminute für verstorbenen Heiner Siebracht eröffnet. Anschließend übernahmen die Hausherren von Beginn an die Initative. Tore fielen allerdings nur zwei. In der 12. Minute brachte Jannis Schmitt die Hausherren in Führung. Das 2:0 erzielte Max Schmitt dann sechs Minuten später. Auch im zweiten Abschnitt war der MSC Puma das bessere Team und erhöhte in der 22. Minute durch Robin Benz auf 3:0. Die 4:0-Halbzeitführung erzielte Jannis Schmitt in der 28. Spielminute. Nach der Halbzeit zeigten sich die Pumas dann aber bissiger. Max Schmitt (45., 55., 57., 59.), Faisz (48.) und Jannis Schmitt (51.) bauten die Führung auf 10:0 aus. Im letzten Viertel bestimmte vor allem das Gewitter das Geschehen auf dem Platz. Jannis Schmitt gelang in der 77. Minute noch der 11:0-Endstand.

„Man muss ganz ehrlich sagen, dass wir das so nicht erwartet haben. Malchin hat wirklich sehr gut gespielt, aber am Ende geht ein Spiel dann doch 80 Minuten“, fasste Jarmens Sportleiter Roland Kick die Partie des MSC Jarmen beim MSC Kobra Malchin zusammen. Lange ging es hin und her zwischen den beiden Mannschaften. Doch am Ende setzte sich der Favorit aus Jarmen vor den rund 400 Zuschauern mit 5:3 durch. „Im letzten Viertel haben wir es dann auch geschafft mit Ruhe und Kontrolle die Partie in unsere Richtung zu drehen“, so Kick. Die Tore für den letztendlich verdienten Erfolg des MSC Jarmen erzielten Miguel Gomez (4) und Hardy Kick. Für die wacker kämpfenden Malchiner war dreimal Robin Wenzlaff erfolgreich.