Torjägerkanone? KSC-Aufstieg „ist das vorrangige Ziel“ für Hennings

KSC-Stürmer Rouwen Hennings
KSC-Stürmer Rouwen Hennings

Karlsruhe (mia).“Rouwen wird nicht in Watte gepackt“, so KSC-Coach Markus Kauczinski. Im Training des Karlsruher SC kriege Hennings von den Mannschaftskollegen weiter „auf die Socken“ und alles bleibe wie immer normal.

Dennoch könnte man KSC-Stürmer Rouwen Hennings mittlerweile bereits als Lebensversicherung des KSC im Aufstiegsrennen in die Bundesliga betiteln. Denn wenn einer beim Karlsruher Fußball-Zweitligisten Tore schießt, dann ist es meist Hennings, der aktuell 17 Tore auf sein Konto zählen darf.

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Dass Hennings aber als Krönung die Torjäger-Kanone erhalten könne, ist für ihn lediglich ein „schöner Nebeneffekt“. „Ich hoffe nicht, dass das jetzt nur ein Trostpreis wird, denn ich will auf jeden Fall aufsteigen. Wir haben eine gute Chance. Das ist das vorrangige Ziel.“

Dass der KSC diese Chance hat ist auch Hennings‘ beiden Toren gegen Braunschweig zu verdanken. Die Stimmung ist natürlich gut nach so einem wichtigen Sieg, so Hennings. „Wir haben uns viel vorgenommen und das umgesetzt. Nach den zwei Niederlagen in Folge war das wichtig für die Moral. Dass jetzt die anderen dann gepatzt haben, ist ein schöner Nebeneffekt.  Jetzt haben wir zumindest den Relegationsplatz in der eigenen Hand.“

 

Volle Konzentration

 

Der KSC habe gezeigt, dass er eine kampfstarke Mannschaft sei und das sei jetzt auch der Weg gegen 1860 München im Saisonfinale. „60 wird sehr schwer. Für die geht es um alles, die haben in den letzten Wochen gute Ergebnisse erzielt, sind ne starke Mannschaft. Wir müssen unser Können zeigen und alles reinhauen, dann können wir gewinnen“, so der KSC-Toptorschütze.

Die „Marschroute“ sei, sich auf sich selbst zu konzentrieren. „Das haben wir über den Großteil der Saison gemacht, sind damit ganz gut gefahren. Wenn wir unser Potenzial abrufen, sind wir ganz schwer zu schlagen.“ Besondere Vorgaben oder Verbote vor dem wichtigsten Spiel der Saison gebe es nicht. „Alle wissen wie sie mit ihrem Körper umgehen sollten, das haben wir bisher auch gut gemacht.“