KSC-Frauen-Trainerin Konrad: Unglückliche Niederlage wurmt noch

Melissa Zweigner-Genzer
Melissa Zweigner-Genzer hier gegen Frankfurt

Bruchsal (mia). Auch zwei Tage nach der 1:2 (0:2)-Niederlage der Regionalliga-Frauenmannschaft des Karlsruher SC gegen den SC Sand II wurmte KSC-Trainerin Romina Konrad das Ergebnis noch. „Es wäre definitiv mehr drin gewesen. Es hängt noch nach, weil wir uns mehr ausgerechnet hatten. Aber schlussendlich war es nach vorne zu wenig und wir haben die Torchancen leider nicht genutzt“, so KSC-Trainerin Konrad.

Molli Skonning Plasmann (7.) und Victoria Eva Bissey (34.) hatten nach Karlsruher Torwart-Patzern für Sand getroffen. „Wir haben leider nicht die Leistung auf den Platz gebracht, die wir zeigen können.“ Eine mangelhafte Chancenverwertung der KSC-Frauen kam hinzu. Das machte das Spiel für die Karlsruherinnen nicht einfacher.

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Sand hatte sich zwar mit der ein oder anderen Spielerin aus dem Bundesligateam verstärkt, die jedoch hatte der KSC ganz gut im Griff. „Großes Lob an unsere Defensivabteilung. Das haben sie sehr gut gemacht“,so KSC-Trainerin Konrad.

Das KSC-Trainerteam stellte gegen defensiv gut arbeitende Gegner dann um auf Dreierkette, um offensiv mehr Druck ausüben zu können. Und dies funktionierte. Melissa Zweigner-Genzer (61.) sorgte für den Anschlusstreffer. Dann jedoch wurde die „Energieleistung, die wir uns erhofft hatten, nicht so umgesetzt, dass es am Ende noch zum Ausgleich gereicht hätte““, bedauert Konrad. „Es wäre definitiv ein bisschen mehr drin gewesen.“

Nun heißt es für die KSC-Frauen sich zu sammeln, denn am Sonntag geht es zu Wormatia Worms im Pokal.