KSC-Coach: Der HSV ist „keine Dorfmannschaft“

Karlsruhe (mia). Nach ihrer Ankunft aus Hamburg kamen die Profis des Karlsruher SC froh aber erschöpft im Wildpark an. Hatte der KSC doch gegen den HSV im Relegations-Hinspiel im 1:1-Unentschieden alles „reingehauen“.

„Wir spüren die Anstrengung in den Knochen“, so KSC-Coach Markus Kauczinski. „Wir haben einen guten Auftritt hingelegt auswärts. Jetzt müssen wir uns erholen zwei Tage und dann freuen wir uns hier auf den Montag.“ Am Montag (19 Uhr) findet im Wildpark das Rückspiel gegen den HSV statt.

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„Wir müssen jetzt runter kommen. Am Sonntag werden wir uns auf den Gegner vorbereiten, taktische Vorbereitungen … dann geht es los.“ Aber der KSC-Coach warnt: „Wir spielen gegen den HSV, das ist keine Dorfmannschaft, das ist eine Profimannschaft mit ganz vielen Stars“, gegen die der KSC gewinnen und damit in die Bundesliga einziehen will.

„Es ist ein Heimspiel, wir wollen wieder ein sehr gutes Spiel machen und natürlich dann alle zusammen feiern“, so Philipp Max. Das Hinspiel sei etwas kräftezehrend gewesen. “ Wir wissen, dass wir Chancen hatten, das zweite Tor zu machen. Aber wir sollten froh sein, dass wir ein Auswärtstor gemacht haben. Dann geht es ins Finale. Wir wissen wie es ist, wenn der Kessel voll ist.“

 

fifty-fifty-Veranstaltung

 

Fraglich ist indes Hiroki Yamada. „Er hat Wadenprobleme und wir hatten das Gefühl, dass für das Spiel ein bisschen fehlt“, so der KSC-Coach. „Wir hoffen alle. Es wäre gestern viel zu früh, viel zu riskant gewesen. Wir hoffen jetzt alle, dass wir es hinkriegen für Montag und sind da verhalten optimistisch“, erklärt auch KSC-Sportdirektor Jens Todt.

„Wir brauchen vier gute Halbzeiten, um gegen den HSV zu bestehen. Jetzt haben wir zwei gute Halbzeiten gespielt, das ist schon mal super“, so Todt. Die Ausgangslage habe sich „ein bisschen verbessert“. „Aber entscheidend ist der Montag. Das ist eine fifty-fifty-Veranstaltung. Da ist noch nichts gewonnen.“