EHRUNG FÜR MEISTER ASV DURLACH

Die ASV-Meistermannschaft: Oben v. l. n. r.: Sirus Motekallemi (Co-Trainer), Manuel Steigleder, Dennis Hascher, Osman Köktas, Francisco Rodriguez, Tobias Stoll, Kevin Esswein, Yannick Merz, Merlin Joel Tchanzu Yappi, Björn Schaller, Thomas Ernst, Uwe Schwell, Toni Mrkonjic, Jens Rössler, Markus Grimm, Timo Häberer (TW-Trainer), Hicham Ouaki (Trainer), Thomas Ley (Physiotherapeut) Unten v. l. n. r.: José González, Sergio Benitez, Adnan Masic, Lukas Jonhoff, Dominik Reiss, Mustafa Timar, Alim Celik        Foto: Stefan Theil
Die ASV-Meistermannschaft:
Oben v. l. n. r.: Sirus Motekallemi (Co-Trainer), Manuel Steigleder, Dennis Hascher, Osman Köktas, Francisco Rodriguez, Tobias Stoll, Kevin Esswein, Yannick Merz, Merlin Joel Tchanzu Yappi, Björn Schaller, Thomas Ernst, Uwe Schwell, Toni Mrkonjic, Jens Rössler, Markus Grimm, Timo Häberer (TW-Trainer), Hicham Ouaki (Trainer), Thomas Ley (Physiotherapeut)
Unten v. l. n. r.: José González, Sergio Benitez, Adnan Masic, Lukas Jonhoff, Dominik Reiss, Mustafa Timar, Alim Celik
Foto: Stefan Theil

Karlsruhe (ps). Am vergangenen Samstag 30. Mai fand im Turmbergstadion eine außergewöhnliche Spielzeit des ASV Durlach ihr außergewöhnliches Ende. Außergewöhnlich war das letzte Heimspiel des frischgebackenen Landesligameisters und Aufsteigers in die Verbandsliga zum einen deshalb, weil die Markgrafenstädter beim 0 : 0 gegen den FC Espanol Karlsruhe zum ersten Mal im Jahr 2015 ohne eigenen Torerfolg blieben.

Zum anderen, weil in den letzten beiden Spielminuten Co-Trainer Sirus Motekallemi nach über 2 Jahren und insgesamt 4 Kreuzbandrissen nochmals als Spieler den Rasen des Turmbergstadions betrat. Unter dem Beifall der über 250 Zuschauer nahm im Anschluss an das Spiel Günter Hörner vom Badischen Fußballverband die offizielle Ehrung vor und überreichte Spielführer Dominik Reiss die Meisterurkunde. Trainer Hicham Ouaki hob in seiner kurzen Dankesrede die durchgängig harmonische und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mannschaft, Trainerstab und dem gesamten Vereinsumfeld hervor, die in erster Linie für den herausragenden sportlichen Erfolg verantwortlich gewesen sei. Und der erste Vorsitzende des ASV Robert Venzke gab als Ziel für die kommenden Jahre das Motto „Turmbergbahn statt Achterbahn“ aus, weil man fest entschlossen sei, die stetige und kontinuierliche Aufwärtsfahrt der letzten beiden Jahre auf und neben dem Rasen fortzusetzen anstatt sich mit Blick auf kurzfristige sportliche Erfolge in nicht kalkulierbare finanzielle Abenteuer (samt den folgenden Abstürzen – der ASV kann ein Lied davon singen…..) zu begeben. Anschließend feierte das Team zusammen mit Sponsoren und Fans den Abschluss einer Landesligasaison, die mit dem ASV Durlach einen in jeder Beziehung verdienten Meister fand.

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Fast schon traditionell die Abwehrstärke der Ouaki-Truppe, welche in lediglich 0,5 Gegentoren im Schnitt pro Spiel ( genau14 in 28 Spielen) auch zahlenmäßig ihren Ausdruck fand. Neu hinzu kam in dieser Saison und zwar hauptsächlich nach der Winterpause (in der man sich auch in dieser Hinsicht gezielt verstärkt hatte) eine bis dato so nicht gekannte Offensivstärke. Beleg dafür sind die 58 erzielten Tore, davon allein 32 in den 12 Begegnungen im Kalenderjahr 2015. Der Löwenanteil dieser Tore geht auf das Konto von Tobias Stoll, der hinter Langensteinbachs Fabian Geckle (24 Tore) mit 21 Einschüssen Platz 2 der Torjägerliste einnahm. Erwähnt werden muss auch, dass der ASV in der kompletten Spielzeit ohne jede Auswärtsniederlage blieb. Und auch Rückschläge, wie die herbe 0 : 1 Heimniederlage gegen das damalige Schlusslicht FC Ersingen kurz vor Weihnachten, steckte die Mannschaft scheinbar mühelos weg.

Auch wenn die Gegner in der Verbandsliga jetzt ein anderes Kaliber darstellen werden, scheint die Mannschaft schon jetzt stark genug, um eine Klasse höher zu bestehen – was punktuelle Verstärkungen selbstverständlich nicht ausschließt. Und bei allen Durlacher Fußballanhängern stehen natürlich bereits jetzt die beiden Derbys mit der Spielvereinigung Durlach-Aue im Fokus.