Gequos wollen Topfavoriten ärgern

Karlsruhe (ps). Es ist gut dreieinhalb Monate her. Die Vorbereitung war abgeschlossen, es ging endlich los. Erster Spieltag der Basketball-Regionalliga – und auf die Gequos wartete gleich ein Kracher. Mit dem TV Saarlouis war der Topfavorit auf den Aufstieg zu Gast in der Fächerstadt. Und der wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Mit 80:72 zwangen die Gäste die Gequos in die Knie.

Am kommenden Sonntag, 12. Januar, treffen die Karlsruher zum Auftakt der Rückrunde erneut auf den TV Saarlouis – doch es hat sich seit September einiges verändert. Zu Saisonbeginn lief es für die Gequos alles andere als rund: Verletzungssorgen in der Vorbereitung, einige neue Spieler im Kader und die Ausfälle von Go-To-Guy Alex Rüeck und Center Florian Rothenberg bremsten die Karlsruher.

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Das Ergebnis ist bekannt – die Gequos verloren ihre ersten beiden Spiele. Doch seitdem zeigte die Entwicklung fast nur nach oben. Die Karlsruher gewannen neun der letzten elf Partien und stehen zum Rückrundenauftakt punktgleich mit Saarlouis auf Rang drei. Ins Duell mit den Saarländern gehen die Gequos als Außenseiter – aber sicher nicht chancenlos. Der TV Saarlouis hat vor der Saison seinen ohnehin starken Kader durch eine wichtige Personalie ergänzt: Der ehemalige kanadische Jugendnationalspieler Rob Gagliardi läuft seitdem für den TV auf.

„Damit hat Saarlouis klar gezeigt, wie ernst man diese Saison nimmt“, sagt Gequos-Headcoach Uli Himstedt. Dazu kommen der langjährige Liga-Topscorer Ricky Easterling, Scharfschütze Jimmy Lauter, Guard Danny Rodriguez sowie die beiden Center Muharem Mujkanovic und Steffen Behrens. „Das ist eine sehr gut zusammengestellte und total eingespielte Mannschaft“, sagt Himstedt.

„Aber wir werden uns auf unser Spiel konzentrieren!“ Zwischen den Jahren hat Himstedt hart mit seinem Team gearbeitet. Nach der ärgerlichen Niederlage beim USC Heidelberg hat er auch die Zügel im Training deutlich angezogen. „Wir haben in den letzten Tagen wieder deutlich besser trainiert. Zudem haben wir ein Testspiel bestritten, in dem uns unsere Grenzen aufgezeigt wurden, aber aus dem wir Lehren gezogen haben“, sagt Himstedt.

„Die Jungs sind heiß. Wir wollen und müssen in Saarlouis wieder disziplinierter spielen, mehr kämpfen. Das Team brennt darauf, Saarlouis alles abzuverlangen!“ Los geht die Partie am Sonntagabend um 17.30 Uhr. Der Gewinner kann in der Tabelle einen