KSC-Keeper Orlishausen: „Das schlimmere Übel war unsere Leistung“

KSC: Hiroki Yamada
KSC: Hiroki Yamada

Karlsruhe (mia). Noch Einiges an Arbeit liegt vor dem Karlsruher SC. Denn die „außergewöhnlich einfachen Fehler“, die sich der KSC gegen Fürth geleistet hatte, gilt es abzustellen.

Die Niederlage sei ärgerlich, aber die Fehler des KSC seien das „schlimmere Übel“, erklärte KSC-Torwart Dirk Orlishausen nach der Partie. „Es ist natürlich bitter in der 89. Minute ein Gegentor zu bekommen und dann zu verlieren. Aber ich glaube, das schlimmere Übel für uns ist die Leistung, die wir abgerufen haben.“

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In der ersten Halbzeit habe der KSC „ungewöhnlich viele einfache Fehler“ gemacht und „den Gegner zum Tore schießen eingeladen“. „Da haben wir schon ein bisschen darum gebettelt. Aber wir haben es zu Null in die Halbzeit gerettet“, so der KSC-Kapitän.

In der zweiten Halbzeit war der KSC „ein bisschen stabiler, aber trotzdem haben wir zu wenig Druck nach vorne aufbauen können“. Somit habe, wenn man den ganzen Spielverlauf betrachte, Fürth verdient gewonnen. „Sie waren aggressiver, präsenter und haben mehr auf Sieg gespielt als wir. Deswegen ist das das schlimmere Übel, dass wir diese Leistung gezeigt haben.“

Selbstkritik ist angesagt

Dass auch die kürzere Vorbereitung einen Anteil daran habe, sei möglich, so Orlishausen. „Wir müssen alles ein dreieinhalb Wochen verpacken, was wir sonst in fünf oder sechs machen. Aber nichtsdestotrotz gehört eine Portion Selbstkritik dazu, weil es eben doch überraschend viele einfache Fehler waren. Das müssen wir abstellen.“

Das sei aber nichts, wovor man „Angst haben muss oder sich eingraben muss“. „Das kann passieren. Das müssen wir diese Woche ver- und bearbeiten und dann glaube ich dass wir gegen Pauli ein anderes Gesicht zeigen.“

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In der Vorbereitung auf Pauli könnte auch Hiroki Yamada wieder langsam mit ins Training einsteigen. Eventuell mache er ab Mittwoch Platzreha. Zuvor werden aber noch einmal Bilder angefertigt, „sicherheitshalber“, betont KSC-Coach Markus Kauczinski. 2Dann schauen wir mal.“