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Hammer-Spiel zum Saisonauftakt der Tischtennis-Bundesliga

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Bild von LeFox auf Pixabay

Grünwettersbach (asv). Der Auftakt zu seiner 8. Saison in der TTBL hat es für den ASV wahrlich in sich. In den ersten bereits terminierten vier Partien muss die Mannschaft von Trainer Achim Krämer zu  den drei Topmannschaften nach Neu-Ulm, Bad Königshofen und Düsseldorf reisen und genießt lediglich am 2. Spieltag gegen den TTC Zugbrücke Grenzau Heimrecht.

So. 28.08., 13 Uhr: TTC Neu-Ulm – ASV Grünwettersbach

Die Saisonpremiere steigt an der Donau gegen die Weltauswahl des TTC Neu-Ulm. Mit der Verpflichtung der Weltklassespieler Tomokazu Harimoto (Weltrangliste Nr. 4), Truls Moregardh (Nr. 6), Lin Yun-ju (Nr. 7) und Dimitrij Ovtcharov (Nr. 10) hat Medienunternehmer Florian Ebner gleich vier Topathleten an die bayrische Donauseite gelotst. Sie sollen den TTC nicht nur in die Playoffs der Bundesliga, sondern möglichst auch zum Pokal-Final-Four in der heimischen ratiopharm-Arena sowie zum Championsleague-Sieg führen. Neben diesen Assen stehen Trainer Dmitij Mazunov der Stamm der russischen Nationalmannschaft – immerhin amtierender Vizeeuropameister – mit Lev Katsman, Vladimir Sidorenko und Maksim Grebnev zur Verfügung. Somit stellt sich natürlich die Frage: Startet der TTC gleich mit Karacho in die neue Saison und setzt ein, zwei oder gar drei seiner Weltstars ein, oder lassen es die Bayern gemächlich angehen und vertrauen erst einmal auf ihre russischen Talente?

So oder so wird Achim Krämer sein neu formiertes Quartett aufbieten. Für Neuzugang Tiago Apolonia, der bis vor dieser Saison selbst das Neu-Ulmer Trikot trug, wird es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sein. An seiner Seite werden Abwehrass Wang Xi, der seine Top-Bilanzen der beiden zurückliegenden Spielzeiten bestätigen will, Ricardo Walther, der zuletzt durch starke internationale Auftritte aufhorchen ließ, sowie Deni Kozul, der nach seiner Verletzung vor Spielwitz sprühte, versuchen, den neuen Ligakrösus zu ärgern. Immerhin hat auch der ASV im Gegensatz zur letzten Saison mehr Aufstellungsvarianten, als sich das Team aufgrund von Verletzungen häufig selbst aufstellte.

Sicher wird auch der ein oder andere ASV-Fan die Reise nach Neu-Ulm auf sich nehmen, um seinem Team in der Höhle des Löwen den Rücken zu stärken.