Karlsruhe Rugby siegt gegen die SG Tübingen/Neckarhausen

Foto: karlsruher SV Rugby

Karlsruhe (ksv). Nach einer verregneten Fahrt fand die Mannschaft des Karlsruher SV sich auf dem tiefen Platz in Neckarhausen wieder, um das erste Auswärtsspiel gegen die SG Tübingen/Neckarhausen zu bestreiten.

Auch wenn es aufhörte zu regnen und die Witterung durchaus angenehm war, waren die Platzbedingungen vor allem für den Sturm nicht einfach zu bespielen, so der Spielbericht des KSV Rugby.

Um jeden Meter wurde hart gekämpft. Schwächen bei der Ballverarbeitung führten zu zahlreichen Gedrängen, die der Karlsruher Sturm solide meisterte. Das offene Spiel war recht ausgeglichen, mit leichten Vorteilen bei den Karlsruher Gästen. Doch leider wurden die Durchbrüche von den stark aufspielenden Wessels, Ebbert und Debütant Meder nicht belohnt, da zu häufig die Unterstützung fehlte oder die offenen Gedränge nicht gut genug geschützt wurden. Es war letztlich der junge Roche, der mit dem Halbzeitpfiff zur 0:3 Führung per Straftritt traft.

In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild, allerdings konnten die Gastgeber zum 3:3 ausgleichen. Es folgten wütende Angriffe der Karlsruher und ein langer Abschnitt, in dem die Gastgeber in die eigene 22 eingeschnürt wurden. Leider konnte die von Gedrängehalb Meyer betreuten Karlsruher XV keine Punkte daraus erzielen. Vielmehr waren es Lewis und Roche sowie Lewis und Meder, die gleich zwei Mal durch tolle Tackles kurz vor der eigenen Mallinie retteten. Die Rucks waren auch im zweiten Abschnitt hart umkämpft.

Hier taten sich insbesondere Burger und Lefrank hervor, die sowohl die Kontaktpunkte stark freimachten, als auch die gegnerischen Bälle stets zu verlangsamen wussten. Die letzten Minuten waren sehr ereignisreich. Mit nur noch wenig Zeit musste sich die Karlsruher Mannschaft aus der eigenen 22 befreien. Meder kickte den Ball bis tief in die gegnerische Hälfte. Der Ball konnte vom gegnerischen Spieler nicht kontrolliert werden, sodass die Gasse den Gästen gehörte. Von da an spielten sie konzentriert Phase um Phase. Die letzte Aktion des Spiels gehörte erneut Roche. Nach einem Strafpfiff gegen die Gäste trat er an und jagte den Ball über die Stangen! Der gut kommunizierende Schiedsrichter Zimmermann pfiff ab und es bildete sich eine jubelnde Spielertraube um den erst 17-jährigen Halb!