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Sport aus Karlsruhe und der Umgebung

FCK vs. KSC: Arbeitsreicher aber ruhiger Polizeieinsatz beim Fußball-Südwestderby

Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay

Kaiserslautern (pol). Zum letzten Heimspiel der Hinrunde in der laufenden Saison der 2. Fußball-Bundesliga hatte der 1. FC Kaiserslautern am Dienstagabend den Karlsruher SC zu Gast. Mehr als 43.000 Zuschauer pilgerten ab dem späten Nachmittag auf den Betzenberg, darunter knapp 4.000 KSC-Fans. Das Spiel endete mit einem 2:0-Heimsieg für die „Roten Teufel“, so die Polizeimeldung.

Zu besonderen Vorkommnissen kam es vor, während und nach dem Spiel aus polizeilicher Sicht nicht. Registriert wurden lediglich einige wenige Strafanzeigen wegen Betrugs, Körperverletzung und Beleidigung. Unter anderem wurden ein Polizeibeamter der Bundespolizei durch einen Böllerwurf sowie eine Mitarbeiterin eines Rettungsdienstes durch ein geworfenes Feuerzeug leicht verletzt. Wegen Betrugs ermittelt die Polizei gegen mehrere Zuschauer, die versucht hatten, mit gefälschten Tickets ins Stadion zu kommen.

Aufgrund der hohen Zuschauerzahl waren insbesondere die zu erwartenden und angekündigten Verkehrsprobleme bei der An- und Abreise zu bewältigen. Der Einsatzabschnitt Verkehr sorgte dafür, dass die Beeinträchtigungen zeitlich gut eingeschränkt und möglichst zügig aufgelöst werden konnten. Zur Unterstützung waren Hubschrauber und auch Drohnen im Einsatz, um die Verkehrsströme aus der Luft besser beobachten und entsprechend reagieren zu können.

Pyrotechnik

Unter den Fans blieb es weitgehend friedlich. Vor und während des Spiels wurde allerdings in den Fanlagern des FCK und des KSC Pyrotechnik abgebrannt. Die Ermittlungen nach den Verantwortlichen laufen. Auf sie kommen Strafanzeigen wegen (versuchter) Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zu; außerdem müssen sie mit einem bundesweiten Stadionverbot rechnen. Die große Mehrheit der Besucher verhielt sich im und außerhalb des Stadions fair, so die o.

Das Polizeipräsidium Westpfalz wurde beim gestrigen Einsatz in bewährter Weise durch das Polizeipräsidium Einsatz, Logistik, Technik sowie Einheiten aus anderen Bundesländern unterstützt. Auch die Bundespolizei gewährleistete mit diversen eigenen Einsatzkräften aus dem Bundesgebiet eine sichere bahnseitige An- und Abreise. „In bewährt guter Zusammenarbeit konnte der gemeinsame Einsatz bewältigt werden. Der Dank der Einsatzleitung von Ralf Klein und Sarah Deutsch geht an alle Einsatzkräfte“, so die gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern und des Polizeipräsidiums Westpfalz.