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Ist auf die Heimstärke des ASV Grünwettersbach erneut Verlass?

TTBL-Trainer Achim Krämer vom ASV Grünwettersbach beim Coaching Foto: Hansruedi Lüthi

Grünwettersbach (asv). Vor einer harten Bewährungsprobe steht das ASV Grünwettersbach-Quintett am Freitag, wenn mit dem Post SV Mühlhausen ein Topteam der Tischtennis-Bundesliga seine Visitenkarte im Tischtenniszentrum abgibt. Trotz Verletzungssorgen – Steffen Mengel hat seine Verletzung erst neulich überwunden, Irvin Bertrand fällt weiter aus – haben die Thüringer mit zwei Siegen nahtlos an die letzte Saison angeknüpft, wo das Team von Trainer Erik Schreyer in die Playoffs vorstoßen konnte. Mit Kapitän Daniel Habesohn, Ovidiu Ionescu und Steffen Mengel soll nun das bewährte Routinier-Trio die Erfolgsserie weiter ausgebaut werden.

Fr. 22.09., 19 Uhr: ASV Grünwettersbach – Post SV Mühlhausen

Auch der ASV knüpfte seinerseits bislang nahtlos an die Vorstellungen der der letzten Spielzeit an. Einem souveränen Heimsieg gegen Fulda folgte postwendend ein blamables 0:3 bei der B-Mannschaft des 1.FC Saarbrücken-TT.

Im Lager des ASV hofft man, dass Ricardo Walther, Tiago Apolonia und Deni Kozul wohlbehalten von den Europameisterschaften in Malmö zurückkehren und ihre gute EM-Form konservieren können. Dort nämlich konnte Ric mit dem deutschen Team bis ins Endspiel vordringen, während Tiago bei seinem Sieg über Timo Boll und Deni durch einen 3:2 Sieg über Can Akkuzu glänzen konnten. Sollte dies der Fall sein, kann Trainer Achim Krämer zumindest personell aus dem Vollen schöpfen, da auch Wang Xi und Rafael Turrini bereit stehen.

Viel wird auch von der Aufstellung und den sich daraus ergebenden Spielpaarungen abhängen. Zeigt der ASV dabei ein glückliches Händchen, ist dem Team mit seinen Fans im Rücken einiges zuzutrauen.