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Sport aus Karlsruhe und der Umgebung

Starke Leistung der BADEN VOLLEYS wird nicht belohnt 

Friedrichshafen (JM). Auf dem Papier waren schon vor dem Anpfiff die Rollen klar verteilt: Der VfB Friedrichshafen als Rekordmeister empfing den Aufsteiger, der seine erste Saison im Oberhaus spielt. Dennoch stellten die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe das Team um Trainer Mark Lebedew immer wieder vor Probleme, konnten am Ende aber die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel nicht verhindern. 

Das Team um Cheftrainer Antonio Bonelli startete von Beginn an, anders als im ersten Saisonspiel gegen Herrsching, sehr konzentriert und hielt in der Anfangsphase stabil das Side-Out. Trotzdem erspielten sich die Friedrichshafener im ersten Satz einen Vier-Punkte-Vorsprung, der am Ende auch durch mehrere Asse von dem sehr gut aufspielenden Diagonalangreifer Philipp Schumann nicht mehr gerettet werden konnte (21:25). 

Den guten Aufschlag behielten im zweiten Durchgang die Badener bei und brachten den Gegner immer mehr unter Druck. Sie erspielten sich einen Vorsprung (8:5), der zur Mitte des Satzes durch eigene Unkonzentriertheiten und kleine Abstimmungsschwierigkeiten aber wieder schnell schwand (16:16). Den sehr starken Satz der Karlsruher schnappten sich die Gastgeber vom Bodensee am Ende mit zwei Assen (23:25) nachdem die BADEN VOLLEYS ihre Gelegenheit zu zwei Satzbällen beim 23:22 vergeben hatten. Ein ähnliches Szenario wie im ersten Spiel, das im Nachhinein nicht nur bei Philipp Schumann etwas nachwirkte: „Das Ende des zweiten Satzes war sehr ärgerlich. Ist natürlich schade, dass wir uns nicht mit zumindest einem Satzgewinn belohnt haben“, meint der 30-Jährige nach dem Spiel. 

Auch im dritten Durchgang hatten die BADEN VOLLEYS mit 25:20 das Nachsehen und konnten dem immer besser aufspielenden Diagonalangreifer Michal Superlak, der mit 23 Punkten zum besten Spieler des Spiels gewählt wurde, kein Paroli mehr bieten. Trotzdem sah Cheftrainer Antonio Bonelli erneut viel Gutes von seinem Team: „Wir haben es wieder geschafft, mit einem Top-Team mitzuhalten. Zum Teil konnten wir uns auch Chancen erarbeiten, um mehr zu erreichen, wie zum Beispiel den zweiten Satz. Wir dürfen dennoch wieder viel Positives mitnehmen und sind für die nächsten Aufgaben gewappnet.“ 

Diese wartet mit Lüneburg bereits am kommenden Samstag (18:30 Uhr) im DVV-Pokalachtelfinale, das auswärts bestritten wird. Am kommenden Dienstag (7. November, 20 Uhr) wollen die BADEN VOLLEYS in der heimischen Lina-Radke-Halle dann den ersten Saisonsieg gegen den Mitaufsteiger Bitterfeld-Wolfen im Ligabetrieb klar machen. Tickets für die Partie gibt es unter www.volleyball-karlsruhe.de/tickets.