Vorläufiges 9:9-Unentschieden gegen den KSV Ispringen

Militär-Weltmeister Ramsin Azizsir Foto: Germania Weingarten
Militär-Weltmeister Ramsin Azizsir
Foto: Germania Weingarten

Weingarten (ps). Zwei verschiedene Halbzeiten mit einigen Überraschungen erlebten die Zuschauer beim Heimkampf gegen den KSV Ispringen in der Mineralix-Arena. Lief zu Beginn noch alles nach Plan, erlitten Johnny Panait und William Harth im späteren Kampfverlauf unerwartete Niederlagen. Ringer des Abends war Oliver Hassler, der dem knapp 30 kg schwereren Balint Lam eine sehenswerte 4-Punktewertung verpasste. Über den Kampfausgang entscheiden muss der Nachholkampf zwischen Ramsin Azizsir und Konstantin Schneider, so die Pressemeldung der Germania
Gut begann Vladimir Egorov, der den Rumänen Anatoli Buruian sicher im Griff hatte und mit einigen Durchdrehern punkten konnte. Donior Islamov brauchte einige Zeit, um gegen Ceyhun Zaidov in den Kampf zu finden, beherrschte diesen zweimal mit dem verkehrten Ausheber und war nah dran an einem Sieg durch technische Überlegenheit. Mit zu viel Respekt ging Magomedgadji Nurov in den Kampf, der gegen den russischen Spitzenringer Yuri Belonovski zu keiner Zeit eine Siegchance hatte. Anatoli Guidea zeigte sich in einer guten Form und war im Duell mit Mihail Sava auf Augenhöhe. Eine kleine Unaufmerksamkeit von Guidea besiegelte aber die knappe 1:4-Niederlage. Zu alter Form zurück zu finden scheint Oliver Hassler und zeigte keinen Respekt vor dem ungarischen Hünen Balint Lam. Mit einem grandiosen Armzug zu Beginn ging Hassler früh in Führung und war Lam im weiteren Kampfverlauf auch im Standkampf mindestens ebenbürtig.

Zwei so nicht eingeplante Niederlagen mussten Johnny Panait und William Harth hinnehmen. Der im Standkampf deutlich aktivere Panait fand gegen Muhammed Yeter kein Rezept und gab bei Konteraktionen von Yeter unnötig Punkte ab. Cleverer agierte der fast über die ganze Kampfzeit passivere Michael Kaufmehl gegen William Harth. Eine vom Kampfgericht nicht sanktionierte Verletzungspause nutzte Kaufmehl zur Erholung und gewann aufgrund zweier technischer

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Wertungen nicht unverdient. Den SV Germania 04 im Rennen hielten Georg Harth und Adam Juretzko. Harth siegte souverän gegen Tim Müller und Adam Juretzko machte seinen bislang besten Saisonkampf gegen Igor Besleaga. Beide Ringer schenkten sich dabei nichts. In einem spektakulären Mattengefecht konnte sich der Rumäne in Ispringer Diensten knapp mit 6:5 durchsetzen. Beim Stand von 9:9 steht noch der Kampf zwischen Ramsin Azizsir, der für den Deutschen Ringerbund beim Golden Grand Prix Finale in Baku antrat, und Konstantin Schneider aus. Über die Terminierung informieren wir in Kürze.