KSC will in Duisburg mit „Entschlossenheit und Zielstrebigkeit“ drei Punkte

KSC 010Karlsruhe (mia). „Das ist Tückisch“, warnt KSC-Innenverteidiger Martin Stoll vor dem heutigen Gegner des Karlsruher SC, dem Tabellenschlusslicht der Zweiten Liga MSV Duisburg. Denn Duisburg wird mit aller Macht versuchen die drei Punkte zuhause zu behalten.

„Sie haben sich gemacht über die Winterpause, mehr zueinander gefunden. Ich habe das Spiel gegen Bielefeld gesehen, da waren sie spielerisch um einiges besser als in der Vorrunde“, so Stoll. Für den KSC gelte daher, „alles in die Waagschale zu werfen und über den kämpferischen Aspekt zu kommen“.

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Wenn der KSC das Spiel eröffne, müsse er „mehr Entschlossenheit und Zielstrebigkeit rein bekommen, um gieriger und torgefährlicher zu werden“. Dabei sei jeder gefragt und könne seinen Teil dazu beitragen, so Stoll.

„Wir sind keine Träumer“

An den dritten Tabellenplatz zu denken, der noch erreichbar wäre, spiele aktuell keine Rolle. Nun müsse man erst einmal schauen, „Stabilität in unser eigenes Spiel reinzukriegen und Kontinuität in die Punktesammlung reinzubekommen“. Dann könne man sich Gedanken über anderes machen.

Das sieht auch der KSC-Coach so. „Wir sind keine Träumer“, so Markus Kauczinski in Bezug auf die bisherige Vorrunde, die „durchwachsen war“. „Ich traue es uns zu, dass wir wieder eine Serie spielen. Wenn wir gewinnen hast du zehn von zwölf Punkten geholt.“

Das gehe schnell, was heute ein Misserfolg war, ist morgen eine Serie. „Wir werden nicht 15 Spiele gewinnen, das wusste ich. Dass das nicht so toll war wissen wir auch, aber wir müssen uns nicht dafür schämen“, so der KSC-Cheftrainer über das erste Spiel. „Es war ein harter Kampf.“

Zum aktuellen Zeitpunkt sei es normal. „Jeder sieht unsere Plätze, jeder erwartet: habt ihr an der Präzision gearbeitet? Aber: Wie sollen wir daran arbeiten? Wir arbeiten mit den Mitteln, die wir haben.“  Die restlichen Spiele wolle man natürlich so positiv wie möglich gestalten. „Wir werden alles dafür tun, das Beste rauszuholen.“