BADEN VOLLEYS liefern Berlin Recycling Volleys mutigen Fight vor 1.200 Fans

Karlsruhe (JM). Vor knapp 1.200 lautstarken Fans verwandelten die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe die Lina-Radke-Halle am Samstagabend in einen brodelnden Hexenkessel – und lieferten dem deutschen Rekordmeister aus Berlin trotz der 0:3-Niederlage (12:25, 23:25, 15:25) phasenweise einen mutigen, leidenschaftlichen Schlagabtausch.
Besonders im zweiten Satz zündeten die Karlsruher ein echtes Feuerwerk: Das Team von Trainer Guido Görtzen stemmte sich mit voller Wucht gegen den Champions-League-Giganten, spielte frech, druckvoll und hielt die BR Volleys lange in Reichweite. Am Ende präsentierte sich Berlin jedoch zu abgeklärt, zu stabil im Side-Out und setzte in den entscheidenden Momenten die entscheidenden Nadelstiche.
Dass die Hauptstädter die Karlsruher, die auf den verletzten Stammspieler John Obi verzichten mussten, von Beginn an ernst nahmen, konnte man direkt an der Startaufstellung ablesen. Trainer Joel Banks schickte seine erste Sechs um Kapitän Ruben Schott auf das Spielfeld. Berlin begann stark und brachte durch starke Blockarbeit die Karlsruher direkt im Angriff unter Druck. Auch im eigenen Angriff starteten die Favoriten äußerst stabil, was ihnen eine schnelle komfortable Führung einbrachte (8:3). Karlsruhe kämpfte engagiert dagegen an, setzte Berlin im Aufschlag jedoch zu selten unter Druck – zu viele Einerblocksituationen, die die Gäste konsequent nutzten (11:5). Trotz des Rückstands blieben die BADEN VOLLEYS mutig: Vor allem Nimo Benne und Alexander Benz punkteten wiederholt nach schnellen Zuspielen von Eli Irizarry. Berlin blieb dennoch dominant, zog auf 20:12 davon und entschied den ersten Durchgang souverän mit 25:12.
Trainer Guido Görtzen vertraute weiter seiner Startaufstellung – und wurde zu Beginn des zweiten Satzes dafür belohnt. Karlsruhe kam mit deutlich verbesserter Körpersprache aus der Satzpause, verteidigte stark und erspielte sich eine frühe Führung nach starken Aktionen von Libero Jackson Holland (4:0). Zwar fand Berlin Schritt für Schritt zurück ins Spiel, doch eine starke Phase des überzeugenden Alexander Benz hielt die Karlsruher bis zur Satzmitte vorn (13:11). Mit zunehmendem Aufschlagdruck drehte Berlin das Spiel jedoch erneut (14:13). Trotzdem blieben die BADEN VOLLEYS bis in die Crunchtime auf Augenhöhe (22:20) und zeigten den bis dahin besten Satz des Abends. Am Ende setzte sich Berlin dennoch knapp mit 25:23 durch.
Im dritten Durchgang zogen die Berliner das Tempo wieder deutlich an. Mit starkem Side-Out und präzisen Aufschlägen zwangen sie Karlsruhe früh zu mehr Risiko, was einen schnellen Rückstand zur Folge hatte (11:5). Die Gastgeber stemmten sich weiter mit allem, was sie hatten, gegen den Druck, kamen aber nicht mehr entscheidend heran (9:17). Bei stabiler Annahme konnte Berlins Zuspieler Fedor Ivanov sein komplettes Repertoire zeigen und setzte vermehrt Mittelblocker Krage-Brewitz in Szene. Berlin spielte den Satz souverän zu Ende und nutzte den zweiten Matchball zum 3:0-Endstand (25:15).
Für die BADEN VOLLEYS bleibt nicht viel Zeit zur Erholung: Bereits am Mittwoch, 03.12.2025 (19 Uhr, live bei Dyn) wartet mit Friedrichshafen das nächste Schwergewicht der Liga. Und nach Trip an den Bodensee empfangen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe in ihrer Heimstätte den aktuellen Tabellenführer. Anpfiff der Partie gegen die SWD powervolleys Düren ist um 17 Uhr. Tickets gibt es im Online-Shop.
